Ein deutscher Stammgast wandte sich an die Kleine Zeitung, weil das Naturschwimmbad Radnig in Hermagor während seines Urlaubs nicht geöffnet ist. Sein Ärger, dass er in der Hauptsaison dort nicht baden könne, ist nachvollziehbar. Doch wie kam es so weit? Vor genau dreißig Jahren ging das erste Naturschwimmbad Kärntens in Betrieb. Anfangs war die Skepsis groß. Dass nicht Chemie, sondern bestimmte Wasserpflanzen die Wasserqualität sicherstellen, wollten viele nicht verstehen. Radnig bewies das Gegenteil. Mehr als 25 Jahre wurde das von der Stadtgemeinde Hermagor errichtete Bad samt Lokal von einheimischen Pächterinnen betrieben, sie machten das „Radniger Badl“ zu einer Perle im touristischen Angebot Hermagors.
Kein Badebetrieb
Es gibt keinen Betreiber für das Schwimmbad Radnig
Seit 30 Jahren gibt es das Naturschwimmbad Radnig in Hermagor. Erstmals konnte es heuer nicht in Betrieb gehen, weil es keinen Pächter gibt. Eine Lösung könnte sich allerdings abzeichnen.
© Leopold Salcher