Das Sturmereignis zog eine Schleuse der Verwüstung im Bezirk. Der sehr starke und rasch aufkommende Wind sowie Regen haben unzählige Schäden hinterlassen. 34 Feuerwehren rückten mit rund 540 Kameraden zu etwa 200 Unwettereinsätzen aus. Umgestürzte Bäume blockierten Straßen, fielen auf Fahrzeuge und beschädigten Häuser. "Eine solche Katastrophe war nicht abzusehen", meint ein Anrainer sichtlich bestürzt. "Menschen haben direkt bei den Rüsthausern angerufen oder haben die Kameraden zu sich gewunken, um Hilfe zu erhalten", informiert Markus Schauer vom Bezirksfeuerwehrkommando Wolfsberg. Durch den Sturm wurden auch Dächer abgedeckt, unter anderem bei der Stadtpfarrkirche Wolfsberg sowie bei der Kirche St. Margarethen und der Pfarrkirche St. Peter. Auch ein denkmalgeschützter Baum bei der Zöhrerkapelle in Reichenfels blieb vom Unwetter nicht verschont und liegt nun am Boden. "Großer Dank gilt den Einsatzkräften für ihre stundenlange Hilfe", sagt Wolfsbergs Stadtpfarrer Christoph Kranitzky.
Unwetter im Lavanttal
"Menschen haben uns zugewunken, um Hilfe zu erhalten"
Nach dem schweren Sturm zieht sich eine Spur der Verwüstung durch den Bezirk. Mehr als 150 Unwettereinsätze mussten abgewickelt werden, 600 bis 800 Haushalte sind noch ohne Strom.
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