Lange Zeit waren Photovoltaikanlagen auf Freiflächen in Kärnten eher ungern gesehen, aber durch die Übernahme des Energiereferates des Landes durch die ÖVP hat sich vieles geändert. Die Gunst der Stunde nutzte der Energiedienstleister Kelag und nahm im Jahr 2024 die erste sogenannte Agri-PV-Anlage in Bleiburg nahe des Umspannwerkes in Betrieb. Es sei eine perfekte Kombination aus Landwirtschaft und Photovoltaik. „Auf einer Photovoltaikfläche von rund 9300 Quadratmetern wird Strom aus Sonnenlicht erzeugt, gleichzeitig dient die Fläche als Weide für rund 30 Krainer Steinschafe. Die Anlage verfügt über eine Leistung von 1,9 Megawatt-Peak (MWp) und erzeugt pro Jahr rund 2,1 Millionen Kilowattstunden Strom“, informiert Martin Hernah, Abteilungsleiter für Photovoltaik bei der Kelag. Das entspricht in etwa dem jährlichen Stromverbrauch von 500 Haushalten. Die Anlage ist neben der in der Klagenfurter Kirchengasse eine von zwei, die die Kelag aktuell betreibt.
PV auf Agrarflächen
Kelag plant weitere Agri-Photovoltaik-Anlage im Lavanttal
Im Jahr 2024 nahm die Kelag eine Agri-PV-Anlage in Bleiburg in Betrieb. Im Bezirk Wolfsberg befinden sich mehrere in Entwicklung beziehungsweise Planung.
© Kelag, Herbert Hollauf