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Umstrittenes "Lagunen-Projekt"Bagger rollte im Schutzgebiet am Wörthersee an

"Lagunen-Projekt" in Pörtschach mit Bau von Einfamilienhäusern stößt Bürgerinitiativen bitter auf. Jetzt schreitet auch die Bergwacht ein.

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Gertraud Wiederschwinger und Gabriele Hadl möchten das Buberlemoos erhalten sehen
Gertraud Wiederschwinger und Gabriele Hadl möchten das Buberlemoos erhalten sehen © Krainz
 

Vergangene Woche läuteten bei Anrainern des umstrittenen und noch nicht bewilligten „Lagunen-Projektes“ in Pörtschach die Alarmglocken. Ein Bagger rollte an und es wurde befürchtet, dass mit den Vorarbeiten für den Bau der sechs bis acht Einfamilienhäuser mit erweitertem Zugang zum Wörthersee begonnen werde. Fehlalarm – es wurden vorerst nur Bodenproben von den Grundstückseigentümern für ein bodenmechanisches Gutachten für die bevorstehende natur- und wasserschutzrechtliche Verhandlung im August entnommen.

Kommentare (9)
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dude
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Das ist immer die klassische Vorgangsweise dieser Immobilienmenschen!

Zuerst werden einmal Fakten gesetzt. Idealerweise mit einem möglichst grossen und zerstörerischen Gerät. Mit diesen Harvestern oder Baggern wird eine sog. "G'stätt'n" produziert. Diese "G'stätt'n" klopft dann im Laufe der Monate und Jahre auch die vehementesten Projektgegner weich. So nach dem Motto: "Laßt sie doch bauen! Es ist alles besser als diese "G'stätt'n!"
Das grosse Glück an diesem konkreten Fall ist, dass dieses Biotop für alle Anrainer und auch Vorbeifahrenden sehr einsichtig. Hier kann Gott sei Dank nichts im Geheimen passieren! Nicht so wie im Natura2000 Gebiet in der Klagenfurter Ostbucht, in dem illegal gerodet und eine Villa errichtet wurde.

Klgfter
1
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in diese lange reihe von naturschutzrechtlichem wahnsinn gehört erwähnt ....

a. die villa mitten im schilfgürtel bei loretto südlich
b. das bootshaus zu a . plus der im seegrund gegrabene zufahrtskanal ....
c. das süße wettersttiönchen (2x 20Fuss container) vom thilo berlin am ulrichsberg das schon seid längerem einen abbruchbescheid besitzt der den besitzer nix schert und dem wohl das land noch aufheben wird .....

SO schaut naturschutz in kärnten aus !

nightflyer66
1
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Die Villa...

... eines betuchten Holzplattenherstellers sollte man auch nicht vergessen.
Was ist da eigentlich aus den kolportierten Abrissbescheiden geworden?

werb.masch1971
2
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War da nicht schon öfter was.

Steht da nicht eine Riesenvilla in der Ostbucht. Ist dort nicht auch Naturschutzgebiet ?
Wurde eigentlich auch schon angefangen wieder aufzuforsten nachdem ja vor Jahren der ganze Wald gerodet wurde?

nightflyer66
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Handelt es sich..

.... dabei nicht um das Objekt eines Pelletsherstellers?

koko03
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@night

Richtig👍👍

nightflyer66
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Vorgangsweise immer gleich

Zuerst werden Tatsachen geschaffen.
In der Ostbucht einfach ohne Bewilligung gerodet, am Nordufer in Krumpendorf abgerissen und gebaut.
Die Aufregung ist dann berechtigter weise groß, energisches Einschreiten und massive Sanktionen werden hier wie dort versprochen.
Und dann..... wächst Gras über die Angelegenheit.... und es passiert genau nichts.
Komisch irgendwie.

So wird es auch bei der "Lagune" sein.

Knabber
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Wer illegales Roden oder Beschädigen von geschützten Feuchtgebieten sieht

sollte Fotos machen und unverzüglich die Berg- u. Naturwacht rufen, wie man sieht tun die was wenn Gefahr im Verzug ist. Eigentlich sollte es nicht Aufgabe von einzelnen Leuten sein, so etwas anzuzeigen, aber die Bergwacht besteht aus lauter Ehrenamtlichen, die können nicht wissen, wo was passiert. Eigentlich eine Schande, dass es Gesetze gibt, aber es ist die Arbeit von unbezahlten Leuten zu schauen dass sie eingehalten werden.

koko03
4
30
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@werb

Genau die gleichen Gedanken hatte ich vorige Woche auch als ich mit meinem SUP dort unterwegs war. Von Aufforstung weit und breit nichts zu sehen.