Die FPÖ hat also eine neue Führungskraft und stellt sich inhaltlich neu auf. Dass dies notwendig wird, war ruchbar, seit sich im November Christian Scheider mit der Hälfte des Rathausclubs verabschiedete. Als ihm am Sonntag zwei Drittel der freiheitlichen Stammwähler zum Team Kärnten gefolgt sind, war es endgültig klar.
Nicht missverstehen: Eine Großstadt wie Klagenfurt braucht eine rechtskonservative Kraft, in Zeiten des konstanten Zuzugs neuer Mitbürger ist ein Erinnern an autochtone Heimatwerte für viele Menschen wichtig.
Konsequenzen aus der Wahlschlappe
Nach Germ muss auch Geiger für Klarheit sorgen
Die FPÖ hat schon ihre Schlüsse aus der Wahlniederlage gezogen. Auch wenn es bei der ÖVP nicht nach einem Obmannwechsel aussieht: Klarheit über die Ausrichtung der Partei wäre ein Mindesterfordernis.
© (c) Daniel Raunig