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Projekt "Hi Harbach"Verkehrskonzept für neuen Klagenfurter Stadtteil ausgebremst

Im geplanten Klagenfurter Stadtteil Harbach ist nur ein Parkplatz pro Wohnung vorgesehen. Jetzt werden kritische Stimmen laut.

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So könnte der neue Stadtteil Harbach aussehen: viele Fußgänger und Radfahrer und statt Autos fährt der Bus © Wla-Winkler/Landschaftsarchitektur
 

Gegen das Verkehrskonzept für das Smart-City-Siedlungsgebiet in Klagenfurt-Harbach regt sich Widerstand: Bislang ist man davon ausgegangen, dass ein Autoabstellplatz pro Wohnung und nur einige wenige Besucherparkplätze ausreichend seien. Man dachte sogar daran, erstmals die Wohnungsvergabe auch vom Besitz nur eines Fahrzeuges abhängig zu machen. Im Stadtsenat vor wenigen Tagen wurde über eine Änderung der Stellplatzrichtlinie auf einen Schlüssel von 1,1 Auto pro Wohnung diskutiert. In vergleichbaren Wohnanlagen sind bis zu 1,5 Autos pro Wohnung vorgesehen. Stadtrat Markus Geiger (ÖVP) ist empört: „So geht das nicht. Wir können nicht etwas bauen und die Menschen müssen sich dem anpassen.“ Er sagt weiters: „Wir müssen ausreichend Parkflächen schaffen, sonst wird es große Probleme geben. Auch wenn die Bewohner vielleicht mehr mit dem Bus oder Rad fahren werden, irgendwo müssen ihre Autos trotzdem stehen.“

Kommentare (5)

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Amadeus005
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Smart City hab ich gelesen

Einzug nur für smarte Menschen. Dazu gehört beispielsweise Car-Sharing. Also gar keine eigenen Autos als Voraussetzung. - Da werden sich schon smarte Menschen finden. Wetten?

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localost
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Ernsthaft?

In Zeiten des Klimawandels ist EIN Auto pro Wohnung zu wenig?!?

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gintonicmiteis
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Gesetze sollten eingehalten werden - auch vom Rathaus!

In Klagenfurt gibt es eine Stellplatzrichtlinie - diese schreibt in der Fassung vom September 2014 die genannten 1,5 Stellplätze/Wohnung vor. An das müssen sich alle halten (wenngleich mir persönlich auch Abweichungen davon bei "Politikerfreunden" und deren Bauprojekte immer wieder auffällt...).
Wenn das Rathaus nun diese Richtlinie aus eigenen Motiven anlassbezogen ändern will, ist das schäbig, undemokratisch und unfair gegenüber allen Bauwerbern, die sich bisher danach richten mussten.
Die lieben Herren und Frauen Politiker glauben echt, sie könnten sich die Welt richten, wie sie wollen... Neuwahlen - bitte sofort!

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Monte570
1
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Umdenken

und ein Verkehrskonzept zu erstellen... dies kann in Klagenfurt schon noch einige Jahre dauern.... da wird sich auch noch ein Wahlkampf dazugesellen... und und und.... die Befindlichkeiten der politischen Verantwortlichen verändern sich auch ständig.
Es ist zum Verzweifeln.

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Smusmu
1
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Welches Verkehrskonzept?

In ganz Klagenfurt gibt es kein Verkehrskonzept. Maximal ein Chaoskonzept. Und das nicht nur auf der Straße.

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