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KlagenfurtStadionwald: Kosten sollen offengelegt werden

Klagenfurter Freiheitliche und Team Kärnten orten bei Kunstprojekt, das in diesem Jahr umgesetzt wird, offene Fragen.

Ab September soll der Wald im Stadion die Massen anziehen © Karikatur/Max Peintner
 

In zwei Pressekonferenzen wurde am Freitag das Kunstprojekt "For Forest" im Klagenfurter Stadion thematisierst. "Dieses Projekt spaltet die Bevölkerung wie kein anderes in den vergangenen Jahren", sagte Vizebürgermeister Christian Scheider (FPÖ), der zusammen mit Stadtparteiobmann Wolfgang Germ ins Rathaus geladen hatte. Scheider fordert eine rechtliche Überprüfung der Genehmigungen. Laut Rechtsauskunft dürfe das Stadion nicht kostenlos zur Verfügung gestellt werden. "Es gibt lediglich einen Grundsatzbeschluss über dieses Projekt, welcher keine Kosten für die Stadt vorsieht. Wie sich jetzt aber herausstellt, sollen Kosten in Höhe von rund 35.000 Euro anfallen", sagte Scheider. Bürgermeisterin Maria-Luise Mathiaschitz (SPÖ) kann die 35.000 Euro nicht nachvollziehen und versichert: "Es wird kein Steuergeld in dieses Projekt fließen."

Eine Offenlegung sämtlicher Kosten fordert auch das Team Kärnten. Sowohl Team-Kärnten-Chef Gerhard Köfer als auch Gemeinderat Klaus-Jürgen Jandl sprechen sich für eine "vollständige finanzielle Transparenz von Stadt und Land" aus. Scheider kritisiert weiter, dass die Adaptierungen des Nebenplatzes viel Geld kosten würden. "Diese Arbeiten wären in nächster Zeit angefallen", sagt Mathiaschitz. Erneuert wird die Beleuchtung. Außerdem wird die Tribüne aus der Ballspielhalle dort platziert. "Wir haben die Richtlinie, dass die Verbesserung der Infrastruktur des Westplatzes maximal 100.000 Euro ausmachen darf", sagt Gert Unterköfler, Geschäftsführer des Sportparks und fügt hinzu: "Im Dezember gab es einen einstimmigen Präsidiumsbeschluss, dass diese Maßnahmen umgesetzt werden. Scheider ist Mitglied des Präsidiums."

Die Freiheitlichen informierten weiters, dass sie eine Aufsichtsratssitzung der Stadtwerke einberufen haben. Dabei gehe es um die Erhöhung der Strompreistarife. Dieses Vorgehen sei unverständlich. Der Bund hat die Ökostrompauschale gesenkt, die Netzkosten würden dadurch im Österreich-Schnitt um 1,3 Prozent sinken. In Kärnten würden sie hingegen steigen.

Kommentare (7)

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CuiBono
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Früher einmal

hielten sich Potentaten einen oder mehrere Hofnarren!

Scheinbar hat sich nix geändert.
Nur ist es heute - auf jeden Fall in Klagendorft - nicht klar, wer wer ist.

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kumpale
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Ein paar Politiker schaffen es,das man sich als Kärntner noch mehr schämen muß!

Die Politiker werden sich bei diesem Projekt wohl gedacht haben,wir sind ja eh schon das Faschingsland Nummer eins und eine Lachnummer.
Das Projekt hättens in Fischl auch machen können,nur hätte sich dort niemand aufgeregt.
Was hat das Projekt mit Kultur zu tun,das muß uns jemand erklären.
Jemand hat es auf Papier gebracht und....?

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wjs13
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Herrlich die Karikatur

Kann mir die Massen gut vorstellen, die sich ins Stadion setzen und den Wald anfeuern.

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joe1406
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ist keine Karikatur

Ist das Bild das den "Künstler" angeregt hat sowas mal in der Ralität zu machen. Und dafür kam wohl nur Klagenfurt in Frage - warum wohl?

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joe1406
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Der Wald kostet dem Steuerzahler also mindestens 135.000 Euro!

Ich hätte mich sehr gewundert wenn man nicht tricksen würde. Ohne das Waldprojekt wäre der Westplatz auch im Jahr 2100 noch nicht adaptiert worden. Warum hat Frau Bürgermeister solche Angst nicht offen zu sagen was es dem Steuerzahler kostet? Und eine kleine onlne Befragung kostet nichts wie die Klagenfurter zum Wald stehen. Glaubt man der Berichterstatung sind 50% dafür und 50% dagegen. Das wäre Polarisierung. Ich denek aber 25% sind dagegen, 1% dafür und dem Rest ist es egal. So wie immer halt.

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gintonicmiteis
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Wenn man den Menschen erklärt,

was es tatsächlich kostet und dass deshalb die Kindergartenbetreuung ihrer Kinder eingespart wird usw. (sprich: mal mit offenen Fakten statt schönen Worten kommunizieren), werden wohl eher 90 % dagegen sein...

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wjs13
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Das Schwachsinnsprojekt

so schnell als möglich abblasen

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