Kärnten steigt bei der Verteilung neuer, zusätzlicher Kassenarztstellen scheinbar gut aus - bis zum Jahr 2030 werden konkret 27 „Sachleistungsstellen“ geschaffen. Das sind Einrichtungen oder Organisationen, über die Versicherte medizinische Leistungen direkt erhalten, ohne selbst in Vorleistung zu gehen. Dass deren Zuweisung primär auf Primärversorgungszentren und Ambulatorien erfolgen wird, sorgt aber für Unmut bei der Kärntner Ärztekammer. Die Befürchtung lautet: Unterm Strich könnten sogar Dutzende Planstellen gestrichen werden.