Nach den Weihnachtsfeiertagen kehrt in vielen Wohnzimmern wieder Alltag ein – und damit stellt sich die Frage: Wohin mit dem Christbaum? Die Stadt Klagenfurt erinnert daran, dass die Bäume vollständig von Schmuck und Lametta befreit werden müssen, bevor sie entsorgt werden.

Nur so können die Nordmanntannen, Fichten und anderen Bäume später kompostiert und zu Humus weiterverarbeitet werden. „Die alten Christbäume werden gesammelt und gezielt zu Humus weiterverarbeitet. Daher ist es auch so wichtig, den Christbaum vor der Entsorgung vollständig zu säubern. Damit leisten wir einen wichtigen Beitrag zur Ressourceneinsparung“, betont Entsorgungsreferentin Stadträtin Sandra Wassermann (FPÖ).

Eigene Sammelplätze für alte Christbäume

Privathaushalte können ihre Bäume zerkleinert in die Biotonne geben. Bei Wohnanlagen werden eigene Sammelplätze eingerichtet – diese werden von der jeweiligen Hausverwaltung ausgewiesen. Dort können die Christbäume als Ganzes abgelegt werden. Die Abholtermine sind je nach Wohnadresse unterschiedlich. Sie sind im Müllabholplan 2026 unter den Biomüllterminen in den Kalenderwochen drei und vier sowie sieben und acht ersichtlich. Zusätzlich informiert die kostenlose Müll-App der Stadt über die jeweiligen Termine und bietet auch Push-Benachrichtigungen an, damit die Abholung nicht vergessen wird.

Mit der getrennten Sammlung wird nicht nur Platz geschaffen, sondern auch ein Beitrag zur Nachhaltigkeit geleistet: Aus den ehemaligen Christbäumen entsteht wertvolle Erde für neue Pflanzen. Die Christbaumentsorgung läuft in Klagenfurt noch bis Mitte Februar.