Er müsse wohl nicht erklären, was es bedeutet, „derart unter die Räder zu kommen“. So begann Rechtsanwalt Andreas Kaufmann am Freitag sein Vorbringen am Landesgericht Klagenfurt. Sein Mandant Jürgen Dumpelnik ist in der Landeshauptstadt kein Unbekannter: Er wollte Magistratsdirektor werden, beendete das Hearing als Erstgereihter, stolperte im Frühjahr 2024 aber über seine mutmaßliche Mitarbeit am eigenen Bestellungsantrag und ungeschickten Aussagen dazu. Am Ende wurde er sogar von seinen Freunden in der SPÖ – wo er selbst aktiv war – fallen gelassen.
„Schwer diskriminiert“
Fast-Magistratsdirektor zieht Landeshauptstadt vor Gericht
Jürgen Dumpelnik scheiterte beim Versuch Klagenfurter Magistratsdirektor zu werden. Er sieht sich als Opfer politischer Willkür und medialer Kampagnen. Jetzt will er Geld von der Stadt.
© Gert Köstinger