Jürgen Dumpelnik ist und bleibt offensichtlich Thema im Klagenfurter Rathaus. Im Mai des Vorjahres stolperte der 46-Jährige über eine ungeschickte Aussage zur Erstellung seines Magistratsdirektor-Vertrags und verzweifelten Versuchen, die Sache richtigzustellen. Sogar seine engsten Unterstützer, wie der damalige SPÖ-Vizebürgermeister Philipp Liesnig, der kurze Zeit später selbst sein Büro räumen musste, ließen ihn fallen. Dumpelniks Traum vom Magistratsdirektor war damit ausgeträumt. Dabei war der ehemalige steirische Landtagsdirektor zuvor als Erstgereihter, ex aequo mit dem Ebenthaler Amtsleiter Michael Zernig, aus dem Hearing für den Posten des Magistratsdirektors hervorgegangen.
Kam nicht zum Zug
Kommission bestätigte mögliche Diskriminierung von SPÖ-Kandidat
Weil Jürgen Dumpelnik aus dem Rennen um den Magistratsdirektor-Posten flog, klopfte er bei der Gleichbehandlungskommission an. Jetzt bekam er recht.
© Gert Köstinger