„Wo woar mei Leistung?“ Dieser Satz aus dem Buwog-Prozess schrieb österreichische Justizgeschichte. Es geht um mutmaßlich nicht erbrachte Leistungen und ungeniert vorgelegte Scheinrechnungen. Vorwürfe, die auch Inhalt einer Sachverhaltsdarstellung sind, die seit 18. Februar bei der Staatsanwaltschaft Klagenfurt aufliegt. Eingebracht wurden sie vom Rechtsanwalt Michael Sommer im Namen von „Klagenfurt Wohnen“, einem Eigenbetrieb der Landeshauptstadt, dem 3086 Gemeindewohnungen gehören.
Millionenschaden droht
Betrugsskandal um mutmaßliche Scheinrechnungen erschüttert Klagenfurt
Die Stadt Klagenfurt hat mehrere Personen und Firmen wegen schweren gewerbsmäßigen Betrugs und Urkundenfälschung angezeigt. Schaden in Millionenhöhe befürchtet.
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