„Es gibt Dinge, die ich nicht nachvollziehen kann“, sagte der Geschäftsführer von „Klagenfurt Wohnen“, Gerhard Scheucher, im Oktober des vergangenen Jahres im Gemeinderat der Landeshauptstadt. Mit Blick auf die Bilanzen müsste zu diesem Zeitpunkt jedem anwesenden Gemeinderat klar gewesen sein, was der städtische Eigenbetrieb, dem 3086 Gemeindewohnungen gehören, ist: ein Millionengrab. Scheucher nannte auch ein Beispiel, wie Gelder in den Sand gesetzt wurden: „Wir haben in einem Haus, das abgerissen werden soll und von uns daher als bewusster Leerstand geführt wird, kürzlich sanierte Wohnungen gefunden. Die haben dort nichts verloren!“
Genug ist genug
Stadt zeigt ehemalige Führungskräfte von „Klagenfurt Wohnen“ an
Ex-Geschäftsführer und Hausverwalter wird Untreue im Zusammenhang mit Sanierungen vorgeworfen. Hausverwalter droht auch Klage: Er soll Schuld am „Verschwinden“ von 40 Gemeindewohnungen sein.
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