„Klagenfurt Wohnen“, der städtische Eigenbetrieb, dem 3086 Gemeindewohnungen gehören, ist ein Millionengrab. Skandale gibt es hier genug, wie auch der Kärntner Monat in seiner aktuellen Ausgabe berichtete. So sorgten fehlende Gleitzeitvereinbarungen bei den Mitarbeitern ebenso für Schlagzeilen, wie Interventionen bei Wohnungsvergaben durch Stadtsenatsmitglieder, gravierende Brandschutzmängel und die intransparente Vergabe von Aufträgen. So floss in den Jahren 2020 bis 2022 insgesamt über eine Million Euro an zwei externe Ziviltechniker, die mit der Planung, Ausschreibung, Vergabe und Bauaufsicht bei größeren Sanierungsprojekten beauftragt waren.