Der Erfolg hat bekanntlich viele Väter und Mütter. Seit 25 Jahren existiert die Aktion „Kärntner in Not“ und schon die „Gründerväter“ in der Kleinen Zeitung, der damalige Chefredakteur Reinhold Dottolo, der ehemalige Redakteur Wolfgang Rausch als Mastermind und der erste Obmann Walter Walzl haben den Grundstein für die Erfolgsgeschichte gelegt (nachzulesen online unter www.kleinezeitung.at „Unsere Leser haben Großes ermöglicht“). Dass die BKS Bank ihre Kooperation seit vielen Jahren zu einem ansehnlichen Unterstützungsbeitrag ausgebaut hat, der die administrativen Kosten so klein wie möglich zu gestalten vermag, ist ein weiterer Erfolgsbaustein.

Das kräftige Herz und feingesponnene „Kreislaufsystem“ von „Kärntner in Not“ sind aber natürlich alle Spender und Spenderinnen, vor allem in der Leserschaft der Kleinen Zeitung. 2025 haben sie wieder überrascht. Trotz der Umstände von Teuerung, Inflation, Wirtschafts- und Klimakrise haben sie ihre Herzen und Geldtaschen weit geöffnet und fleißig gespendet. 770.000 Euro wurden im Aktionszeitraum vom Spendenaufruf bis Weihnachten überwiesen, mit dem Aufkommen davor und dem sensationellen Endspurt bis Silvester (nochmals 158.000 Euro) ergibt das ein Spendenvolumen von beeindruckenden 1,1 Millionen Euro. Seit fünf Jahren gelingt „Kärntner in Not“ mit diesen engagierten Solidaritätsbeiträgen der Sprung über die Millionengrenze.

Die Spenderfamilie ist dabei so vielfältig wie die Gesellschaft an sich. Das Hilfsprojekt ist dankbar für die vielen Firmenspenden, die teils von Beginn an treu zur Aktion stehen und alljährlich eine „Basisfinanzierung“ garantieren, manchmal ihre Unterstützung großzügigst aufstocken. Es sind Jurist:innen, Unternehmer:innen, Ärzte, Versicherungsmakler:innen, Händler, IT-Spezialist:innen, Interessenvertreter und viele mehr.

Nicht zählbar sind die engagierten Menschen im Land, die durch ihren persönlichen, meist ehrenamtlichen Einsatz bei vielfältigsten Veranstaltungen (vom Charitylauf, über Chorkonzerte und die buntesten Aktionen) für großartige Hilfsbeiträge sorgen. Einen Auszug zu diesem starken Zeichen der Solidarität möchten die Bildgeschichten auf der rechten Seite vermitteln.

Tausendfach ist die Zahl der Einzelpersonen, die mit ihren Spenden ermöglichen, dass „Kärntner in Not“ eines der größten Hilfsprojekte in Kärnten ist. 8221 Einzelspenden sind auf der Gesamtliste 2025 verzeichnet. Für sie zu danken veranlasst die Kleine Zeitung, die „Ehrentafel“ der Spendernamen in der Printausgabe und online zu veröffentlichen. Über das Verständnis, dass „Kärntner in Not“ keine Spendenbestätigungen an alle verschicken kann - und damit nur die administrativen Kosten erhöhen würde -, ist der Vereinsvorstand rund um Obfrau Antonia Gössinger froh.

Das Erfolgsergebnis ist selbstverständlich ein großer Auftrag an den Vorstand und das Team von „Kärntner in Not“. Einerseits sollen die Mittel schnell in konkrete Hilfsvorhaben umgesetzt werden.

Die Grundlage für die Entscheidungen ist aber ein strenger Prüfprozess. Vollständige Unterlagen zum Einkommen, aktuelle Kontoauszüge sowie das Vorlegen konkreter Rechnungen bzw. Forderungen müssen bei der Antragstellung vorgelegt werden. Der Umfang der Fördermaßnahmen reicht von Rückständen bei Wohn- und Energieaufwand, Therapiekosten, barrierefreie Umbaumaßnahmen, Bedarf für Heil- und Hilfsmittel, Reparaturkosten, Anschaffung der notwendigsten Geräte bzw. Wohnungseinrichtung und vieles mehr.