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Zehnter TodestagJörg Haider: Das letzte Interview Stunden vor der Todesfahrt

Eine Erinnerung.

Jörg Haider (Mitte) bei seinem letzten Interview am 10. Oktober 2008 mit dem damaligen Chefredakteur der Kleinen Zeitung Kärnten, Reinhold Dottolo (links), und dem Chefredakteur der Kleinen Zeitung, Hubert Patterer (rechts) © GERT EGGENBERGER
 

Eigentlich war es ein Schlichtungsgespräch. Wir lebten mit Jörg Haider in einer dauerhaft prekären Beziehung, Antonia Gössinger, die heutige Chefredakteurskollegin in Kärnten, war seine „Lieblingsfeindin“, so nannte er sie im Scherz, und Scherz hieß: Sie war Zielscheibe von Schmähungen und Denunziation. An Parteitagen wurde sie öffentlich angepöbelt. Die Partei lancierte Abo-Abbestellungen unter den Funktionären und ließ Inseratenkampagnen stoppen, auch öffentliche. Darüber hinaus pflegte Haiders Jungschar umfangreiche Dossiers über kritische Berichte anzulegen, die dann, versehen mit einem persönlichen Beschwerdeschreiben Haiders und dem Ersuchen um ein klärendes Gespräch, an die Konzernleitung nach Graz geschickt wurden. 

Kommentare (7)

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von Haider blieb nichts Gutes.

Hass, Denuntiationen und Milliardenschulden. Das Gleiche wird man von Strache, Kickl und Co sagen. Allesamt haben den Rechtsradikalismus zur Normalität werden lassen. Über deren Wähler sollte man kein Wort verlieren, sie sind es nicht wert.

carpe diem
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Genug von Haider!

Dafür mehr Aufmerksamkeit für seine unsäglichen Nachfolger, die nicht minder populistisch regieren und die Sprache Haiders zum noch Schlimmeren entwickelt haben und weiter entwickeln. Diese braunen Rülpser und Ideologien sind zum Kotzen.

joe1406
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richtig - ich würde das auch erweitern

Denn die Strategie von Kurz ist noch gefährlicher - er hat eine relative Mehrheit hinter sich und das nicht zu knapp. Das Ziel ist das selbe - die Strategie noch wesentlich raffinierter. "Populäre" Maßnahmen für den "gesunden Volkswillen" - die keinerlei positive Auswirkungen haben - aber für eine klare inhumane Grundstimmung sorgen. Das Scheitern von türkis-grün ist absehbar und dann kommt wieder türkis-blau mit dem Wolf im Schafspelz Hofer. Kurz und Hofer - die brisanteste Mischung die Österreich je gesehen hat - dagegen war Haider ein Lamperl.

ellen64
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Warum wird von ihrem

Medium so viel und vor allem so lange über einen Menschen berichtet der es sich absolut nicht verdient hat?? Steigen wir auf den Populismus Zug auf? Haben sie nicht nötig! Und aus!!

BernddasBrot
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In merkbar übler Laune ,

saß Stefan Petzner mit sich und seinem Handy beschäftigt........schreiben Sie als kleines Nebengeräusch.
Der Beginn der Tragödie würden vermutlich einige sagen , aber das gehört nicht hierher.

fans61
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Heute würde er vermutlich im Häfn sitzen...

und das wäre nur gerecht.

SoundofThunder
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🤔

Eher neben Rumpold im Bundesrat😏