Beim Ortsparteitag der FPÖ Steindorf wurden auch die Weichen für die kommenden Gemeinderatswahlen gelegt: Susanna Santer-Hochsteiner ist Spitzenkandidatin, sie wurde einstimmig gewählt.

Die 41-Jährige stammt eigentlich aus Deutsch-Griffen, ist aber „seit 1994 mit ganzem Herzen in Bodensdorf am Ossiacher See zu Hause“, erzählt sie. Beruflich tätig war sie 25 Jahre lang im Hotel- und Gastgewerbe, ehe sie sich vor drei Jahren entschloss, beruflich weiterzuentwickeln. „Vor drei Jahren habe ich dann die Ausbildung zur Lohnverrechnerin abgeschlossen.“

In die Politik verschlug es die Bodensdorferin durch ein Gespräch mit der Altbürgermeisterin Maria Luise Mittermüller (FPÖ/BZÖ). Diese Unterhaltung machte ihr klar: „Wer etwas verändern will, muss selbst Verantwortung übernehmen.“ Und so fand Santer-Hochsteiner schlussendlich ihren Weg in die Partei. „In der FPÖ habe ich eine Gemeinschaft gefunden, in der Frauen wertschätzend ihren Platz haben und ernst genommen werden“, meint sie im Gespräch mit der Kleinen Zeitung.

Was ihre politischen Ambitionen betrifft, so steht sie „für eine Politik des klaren Wortes und des respektvollen Umgangs. Unsere Orte sollen nicht nebeneinander existieren, sondern gemeinsam stark wachsen – getragen von Vertrauen, Verantwortung und echter Zusammenarbeit.“

Soziale Gelder für die Bürger

Als Bürgermeisterkandidatin tretet sie mit klaren Zielen an: „Soziale Gelder müssen dort ankommen, wo sie hingehören – bei unseren Bürgerinnen und Bürgern – und dürfen nicht in teuren Rechtsstreitigkeiten versickern. Ich möchte für die Menschen da sein, zuhören, ein offenes Ohr haben und den Dialog stärken. Ich stehe für eine Politik des Miteinanders der Gemeinsamkeit und des Vertrauens.“

In ihrer Freizeit geht die Bürgermeisterkandidatin gerne ins Fitnessstudio. „Sport bedeutet für mich Disziplin, Durchhaltevermögen und Zielstrebigkeit – Eigenschaften, die ich auch in die Politik einbringe. Zudem trainiert sie auch regelmäßig mit ihrem Malinois-Rüden „Enzo“. „Die Arbeit mit ihm verlangt Konsequenz, Klarheit und Vertrauen. Werte, die auch für meine politische Arbeit entscheidend sind“, ergänzt sie.