Anlässlich der Weltstillwoche, die bis heute, Freitag, dauert, machen die Gewerkschaft Vida und die ÖGB Frauen auf die Rechte von stillenden Frauen aufmerksam. Das Mutterschutzgesetz bietet die Möglichkeit, Stillzeit und Beruf miteinander zu verbinden. "Die Informationen sind bei Müttern und bei Arbeitgebern und Arbeitgeberinnen vielfach noch nicht angekommen", so ÖGB Landesfrauenvorsitzende Silvia Igumnov. Die Gewerkschaft Vida rät Stillenden, eine Meldung vorzunehmen und bei Dienstgebern das Thema anzusprechen.

Im Rahmen von Stillberatungen durch das Land Kärnten können sich Frauen an zertifizierte Stillberater:innen in allen Bezirken Kärntens wenden. Mütter können dieses Angebot kostenlos bei allen Fragen und Problemen rund um das Stillen in Anspruch nehmen. Seit 30 Jahren befassen sich examinierte Still- und Laktationsberater:innen in Österreich mit der Förderung des Stillens und der öffentlichen Meinungsbildung zu diesem Thema.

Gabriele Flaschberger vom Verband der Still- und Laktationsberater:innen Österreich (VSLÖ) betont, wie wichtig Aufklärung zu diesem Thema ist, denn: "Stillen ist die Normalität. Jedes Baby hat ein Recht auf Muttermilch, jede Frau hat das Recht zu stillen, solange sie und das Baby das möchten und hat das Recht auf Unterstützung dabei", so Flaschberger.