"Ein Herzpatient, der im Spital behandelt wurde, kommt mit einer Arznei-Empfehlung des Krankenhauses zu seinem Hausarzt. Dieser verschreibt das empfohlene und dringlich notwendige Medikament. Aber der 'anonyme' ÖGK-Chefarzt lehnt die Bewilligung ab und fordert eine Verschreibung durch einen Facharzt. Der Patient steht teilweise tagelang ohne Arzneimittel da und eine zeitnahe Klärung mit der ÖGK ist nicht möglich und endet in zahlreichen erfolglosen Warteschleifen."
Tagelange Wartezeiten
Ärztekammer Kärnten ortet Chaos bei Medikamentverschreibung
Ärztekammerchef übt heftige Kritik an "verfehlter Gesundheitsreform". Leidtragende seien die Patienten, die oft aufgrund "ausufernder Bürokratie" ihre Medikamente gar nicht oder mit tagelanger Verspätung erhalten würden.
© APA/HEF/Helmut Forhinger