Eine von der Bundesregierung geplante Novelle der Schulgesetze sieht die Einführung sogenannter "Assistenzpädagogen" vor. Diese sollen künftig die Tausenden Angestellten ersetzen, die derzeit als Freizeitpädagoginnen und Freizeitpädagogen und Erzieherinnen und Erzieher für unterschiedliche Arbeitgeber in ganz Österreich arbeiten. In Kärnten sind rund 600 Beschäftigte von dieser Novelle betroffen. "Während der eine Teil der Betroffenen mit massiven Gehaltskürzungen rechnen muss, droht dem anderen Teil die Arbeitslosigkeit", warnt Ralph Sternjak von der Gewerkschaft GPA Kärnten.
"Uns droht Arbeitslosigkeit"
Kärntner Pädagogen planen Kampfmaßnahmen
Rund 600 Freizeitpädagogen und Erzieher sind in Kärnten von der Gesetzesnovelle betroffen. Sie müssen mit massiven Gehaltskürzungen rechnen. Wer keine Matura hat, kann sogar in die Arbeitslosigkeit abdriften.
© ÖGB Kärnten