Finanzielle Anpassungen gab es auch in all den Jahren davor für Kärntens Pflegeheime, Behinderten-, Kinder- und Jugendeinrichtungen mit Tausenden Betreuten sowie 8000 Arbeitskräften, weil das Land für Tagsätze oder Sockelbeträge bereits mehr zahlte. 9,9 Millionen Euro machte die Valorisierung im Vorjahr aus. Diesmal greift das Land mit Sozialreferentin Beate Prettner (SPÖ) jedoch viel tiefer als sonst in die Landeskasse und zahlt das Geld so früh im Jahr wie noch nie. Die Landesregierung beschloss am Dienstag 42,2 Millionen Euro. Das ist die Vervierfachung des vorjährigen Betrages. Die generellen Teuerungen plus die inflationsbedingt deutlichen Gehaltserhöhungen nennt Prettner als Gründe. "Es geht um die Sicherheit für die Betreiber der Einrichtungen", begründet sie den Beschluss, der wenige Wochen vor der Landtagswahl am 5. März erfolgt.