Wer hat schon gerne niedergeschlagene, missmutige, traurige oder schlappe Menschen um sich? Wohl kaum jemand. Man wünscht sich strahlende Menschen, die einen mit guter Laune unterhalten und anstecken, die einen hochziehen, wenn man selber etwas unten ist. Depressive und einsame Menschen sind da eher eine Belastung, mit der man sich nicht auseinandersetzen will. Aber gerade das verstärke die Problematik betroffener Menschen, die laut dem Psychotherapeuten Otto Teischel immer mehr statt weniger werden.
Psyche & Filmkunst
Depression zum Ausdruck bringen statt verdrängen
Brisant, aber tabuisiert: Depression und Einsamkeit, zwei Phänomene, die sich oft gegenseitig bedingen und immer stärker auftreten. Diesem Thema widmet sich ein Kurzfilm-Abend heute in Klagenfurt.
© Elisabeth Peutz