Seit Jahren arbeitet das Land Kärnten am neuen Kinderbildungs- und -betreuungsgesetz. Laut derzeitigem Stand wird darin unter anderem eine langjährige Forderung von Betreibern und Pädagogen berücksichtigt: die Verbesserung des Betreuungsschlüssels. In den Kindergärten (3- bis 6-Jährige) sollen die Gruppen bis 2028 schrittweise von 25 auf 20 Kinder verkleinert werden. Aber: Für Kleinkindgruppen ist keine Veränderung geplant. Demnach sollen auch in Zukunft 15 Ein- bis Dreijährige von drei Pädagogen betreut werden.
Familienverband kritisiert
Neues Kärntner Gesetz: Kleinkinder bekommen nicht mehr Betreuer
Während in Kärnten die Kindergartengruppen schrittweise von 25 auf 20 Kinder verkleinert werden, soll sich in Kleinkindgruppen nichts ändern. Land stützt sich dabei auf Meinungen von Experten, die dafür keine Notwendigkeit sehen.
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