Zu einem bemerkenswerten Briefwechsel ist es zum Jahreswechsel in der Kärntner Landespolitik gekommen. Anwalt und Neo-Politiker Alexander Todor-Kostic (MFG) richtete einen offenen Brief, angeblich „im Namen von Hunderttausenden Kärntnerinnen und Kärntnern“, an Landeshauptmann Peter Kaiser (SPÖ). Der trage die Corona-Maßnahmen der Bundesregierung „kritiklos“ mit, so der Vorwurf. Todor-Kostic konfrontierte Kaiser zudem mit Fragen zur Covid-19-Sterblichkeitsrate, sieht eine Diskriminierung von Menschen, „die über ausreichende Antikörper verfügen“, sieht „dienstrechtliche Repressalien gegen Schulärzte“, schreibt von „kleingeredeten“ Nebenwirkungen der Impfung, „totalitären Maßnahmen“ und ortet eine „sukzessiv fortschreitende Einschränkung der Meinungsäußerungsfreiheit".
Briefwechsel mit scharfen Tönen
Landeshauptmann Kaiser kontert MFG-Politiker Todor-Kostic
Von "totalitären Maßnahmen" zu sprechen sei „eine Ihrem Bildungsstand nicht entsprechende Unterstellung“, schreibt Kaiser an den Neo-Politiker, der in einem offenen Brief heftige Kritik am Landeshauptmann geübt hatte.
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