Nach Millionen-DividendenVerbraucher werden bei den Strompreiserhöhungen in Kärnten allein gelassen

Die Großhandelspreise für Strom und Gas steigen stark, die Kelag gibt das jetzt an die Kunden weiter. Ein Kommentar.

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Was die Kelag bei ihrer Hauptversammlung im September vorlegte, konnte sich sehen lassen. 2020 erwirtschaftete das Energieunternehmen einen Gewinn von 110 Millionen Euro. So konnte für die Aktionäre, darunter das Land Kärnten, die Ausschüttung einer Dividende in Höhe von 50 Millionen Euro beschlossen werden. 2021 wird wohl noch besser, das Halbjahresergebnis stieg im Jahresvergleich deutlich an.

Kommentare (1)
gonde
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" – verweist aber auf bestehende Hilfsangebote für sozial Schwache."

Das ist nicht Aufgabe des Stromlieferanten! Demnächst wird ´ein Lebensmittelkonzern seine Preise erhöhen, weil er Lebensmittel an sozial Bedürftige abgibt. Die Liste läßt sich beliebig verlängern.