Urne zu Hause Sonderbestattung ist in Kärnten am teuersten

Teure Ruhestätte: Wer in Kärnten die Asche eines Angehörigen zu Hause aufbewahren will, muss tiefer in die Tasche greifen als in anderen Bundesländern.

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Die Urne im eigenen Garten bedarf einer Bewilligung der Gemeinde. Der Antrag kostet in Kärnten 611,50 Euro – mehr als viermal so viel wie in der angrenzenden Steiermark
Die Urne im eigenen Garten bedarf einer Bewilligung der Gemeinde. Der Antrag kostet in Kärnten 611,50 Euro – mehr als viermal so viel wie in der angrenzenden Steiermark © APA/Barbara Gindl
 

Der Tod ist kostenlos, die Bestattung des Toten nicht. Wer die Asche seines verstorbenen Angehörigen möglichst nah bei sich haben möchte, darf sie zu Hause aufbewahren oder im eigenen Garten beisetzen. Auch das kostet, in Kärnten besonders viel: 611,50 Euro müssen Hinterbliebene für den Antrag auf Errichtung einer solchen Sonderbestattungsstelle zahlen – sei es das Wohnzimmerregal, sei es ein idyllischer Platz im Garten. „Viele können sich das gar nicht leisten“, kritisiert der Villacher Pensionist Gordon Kelz gegenüber der Kleinen Zeitung.

Kommentare (10)
GordonKelz
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€ 611,50 kostet das Ansuchen um Bewilligung

€ 14,30 kostet der Antrag selbst
€ 3,90 kostet jede Beilage
€ 5,50 kostet die Bewilligung zur Verwendung
€ 222,40 kostet die Bewilligung zur Beisetzung ( im Unterschied zu anderen Bundesländern ist es bei uns egal ob im
Haus oder außerhalb eine " BEISETZUNG ")
In anderen Bundesländern nennt sich das
VERWAHRUNG !
Die Bürokratie nimmt eigene Formen an, die bald nicht mehr zu steuern sind. Eine Verordnung oder Gesetz blockiert das andere, dann kommen von der Behörde selbst HILFERUFE wie beim Antrag der Gemeinde Lavamünd um eine Flussbestattung....abgelehnt...weil der Fluss in einem Abschnitt zu einem Friedhof wird, der laut Verordnung gekennzeichnet sein muss..." WO SOLLEN WIR IM FLUSS DEN FRIEDHOF KENNZEICHNEN " fragte doch tatsächlich die Abteilung 5 der LR !
Da greift man sich berechtigt als Bürger der das alles finanziert an den Kopf!
Gordon

GordonKelz
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Gordon Kelz

GordonKelz
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Wäre die SONDERBESTATTUNG günstiger,

sagen Sie, Herr Hafner, müsste die Regelbestattung teurer werden....????
Damit der Gebührenhaushalt wohl der
Friedhofsverwaltungen ausgeglichen ist....
WAS hat die SONDERBESTATTUNG mit dem Gebührenhaushalt einer Friedhofsverwaltung zu tun? Diese Verstorbenen und Hinterbliebenen wollen nicht auf einen Friedhof....weshalb diese in der Kalkulation aller die auf einem Friedhof
beerdigt werden mitkalkuliert werden, müsste uns erst einmal jemand erklären!
Normalerweise haben das Land und die Gemeinden für die Ausgabe der Urne gar nichts zu verlangen...Die Bestattung, die Kremation und die Urne wurden von den Hinterbliebenen bezahlt...woher nehmen Sie sich das Recht ohne irgendwelcher Leistung noch etwas zu verlangen?
Die Hinterbliebenen verbringen die Abbaubare Urne im Garten oder eine feste Urne in der Wohnung...WO IST HIER AUCH NUR EINE LEISTUNG VON LAND ODER GEMEINDEN?
Gordon Kelz

GordonKelz
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Möchte zur Ehrenrettung der jungen

Redakteurin die noch studiert sagen, das ihr die Geschichte delegiert wurde, und Sie in Wien zu Hause ist, also mit den Umständen in Kärnten am Bestattungssektor gar nicht auf " DU " sein kann, die Recherche geht ausnahmslos über das Telefon. Die KLZ hat es wenigstens probiert, während andere sich die Mühe der Recherche über solche Gebühren ,die es nur in Kärnten gibt, gar nicht erst den Kopf zerbrechen!
Habe allen schon angeboten in einer der Redaktionen mit beteiligten Politikern und
Bestattern eine Diskussion zu führen, dann muss ich die Unwahrheiten nicht im Nachhinein erwidern! Keiner der Redakteure will sich die Mühe machen, sich in diese Komplexe Marterie einzulesen. Durch meine Aufzeichnungen hätten Sie die Chance dazu!
Vertrete keine Interessen der Bestattung Kärnten, keine Interessen für Gebühren von Land und Gemeinden ,bringe nur belegbar Fakten und vertrete ausschließlich die Hinterbliebenen!
Gordon Kelz

Gelernter Ösi
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Fehlinterpretation

Das Land hat nicht am Tod mitzuschneiden. Das sollte für einen Sozialisten eigentlich selbstverständlich sein.
"Bodenproben", wie lächerlich ist das denn? Hier wird ein Häufchen Asche bestattet! Man darf als Politiker übereifrige Beamtenhirne auch mal einbremsen.

GordonKelz
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Damit siehst Du, mit was ich mich in meinem

Bemühungen, insbesondere die ARMEN vor solchen Gebühren zu schützen, herum schlagen muss! Das ist wieder einer der Gipfel der VERARSCHE der Menschen!
BODENPROBEN für die Verbringung von ASCHE?????!!!!
DIE UNMÖGLICHKEIT UND KOMPLEXIZITÄT WIRD ERST DURCH DIE BEHÖRDEN VERURSACHT!
Gordon

Zuckerpuppe2000
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Es geht noch krasser!

Eine Verwandte hat ihren Mann im eigenen Garten bestattet. Jetzt möchte Sie Ihre Liegenschaft verkaufen und laut Ihres Maklers soll ihre Liegenschaft dadurch weniger wert sein!

GordonKelz
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Bitte um meine Antwort dazu !

Gordon Kelz

rebuh
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Naja, möchte auch nicht den Vorbesitzer in " meinem Garten "

Und zu Allerheiligen kommt die Verwandtschaft!

cindymax1
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Darf die Urne nur in eine geprüfte Erde?

ja ist dann bei einer normalen Urnenbestattung im Familiengrab auch eine Bodenprobe notwendig?
Muss diese dann vor der Einäscherung stattfinden, damit nicht am Ende die Urne nicht in die Erde darf und eine normale Bestattung durchzuführen ist?

Herr Hafner ,klären sie uns auf.