Änderung fixiertKärntner Feuerwehren dürfen nicht zu EU-Hilfseinsätzen ausrücken

Während Feuerwehrleute anderer Bundesländer regelmäßig zu EU-weiten Einsätzen ausrücken, ist das den Kärntnern wegen einer fehlenden Zertifizierung nicht möglich. Ab 2022 gibt es das Doppelte an Förderungen pro Jahr für Katastrophen-Übungen und damit auch Geld für die nötige Ausrüstung für die Auslandseinsätze.

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EU-Hilfseinsätze, wie die Bekämpfung der Waldbränd ein Griechenland, sollen künftig auch für die Kärntner Wehren möglich sein © EPA
 

Überflutungen, Starkregen, Hangrutschungen, brennende E-Auto: "Klimawandel und technische Neuerungen stellen für unsere Feuerwehren immer größer werdende Herausforderungen im Bereich des Katastrophenschutzes dar. Deswegen ist für mich nicht nur morgen, Mittwoch, der internationale Tag der Katastrophenvorbeugung, sondern jeder Tag", so Katastrophenschutzreferent Landesrat Daniel Fellner.

Im Hinblick auf das erforderliche kontinuierliche Üben diverser Szenarien im Bereich des Katastrophenschutzes hat Fellner die Mittel für Katastrophen-Übungen für das Jahr 2022 von 10.000 Euro auf 20.000 Euro pro Jahr verdoppelt. Die neue Fördersumme steht ab Jänner 2022 zur Verfügung.

EU-Hilfseinsätze künftig möglich

Darüber hinaus sollen EU-Hilfseinsätze, wie die Bekämpfung der Waldbrände in Griechenland und Nordmazedonien, künftig möglich sein. Denn derzeit dürfen das die Kärntner Feuerwehren nicht, während etwa Kameraden aus Niederösterreich vergangenen Sommer zum Helfen ins Ausland ausgerückt sind. Fellner: "Künftig sollen auch Kärntens Wehren die erforderlichen EU-Module haben, sprich, die Ausrüstung muss für EU-Auslandseinsätze registriert sein."

Kärntner Feuerwehren waren allerdings bereits mehrfach im Grenzgebiet im Einsatz. Mit Slowenien gibt es ein zwischenstaatliches Abkommen, mit Norditalien ein regionales Abkommen.

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