Kistenweise WaffenDas tödliche Erbe in den Kärntner Seen

Eine Woche nach dem Tod eines Hobbywaffensammlers (59) am Ufer des Ossiacher Sees gehen Ermittler von Detonation einer Handgranate aus dem Zweiten Weltkrieg aus.

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Kriegsgefangene auf einem Boot versenken im Juni 1945 unter Aufsicht der Alliierten von einem Boot aus Kriegsmaterial am Südufer des Wörthersees © Manfred Rauchensteiner
 

Noch fehlt die genaue Expertise eines gerichtlich beeideten Sachverständigen für das Waffen- und Sprengwesen. Ermittler der Polizei gehen dennoch davon aus, dass ein 59-jähriger Hobbywaffensammler und Taucher aus dem Osten Deutschlands am Freitag der Vorwoche mit größter Wahrscheinlichkeit durch die Detonation einer Handgranate aus dem Zweiten Weltkrieg am Privatstrand einer Appartementanlage in Steindorf am Ossiacher See ums Leben gekommen ist. Dass der 59-Jährige mit einem Freund (43) am Grund des Sees nach Kriegsmaterial gesucht hat, steht fest – vermutlich nicht zum ersten Mal.

Kommentare (1)
Peterkarl Moscher
1
4
Lesenswert?

Wahrheit tut weh !

Auch die Engländer waren schuld und haben Tonnen von Granaten und Munition in
unseren Seen versenkt !