Kärnten hat nur einesAusbau der Gesundheitszentren ins Stocken geraten

Schleppende Umsetzung der Bundesvorgaben: Sechs Primärversorgungszentren sollten bis 2021 ein breites Service anbieten, realisiert wurde nur eines. Und künftige Projekte stehen in den Sternen.

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Im April 2021 eröffnete das erste Primärversorgungszentrum Kärntens in Klagenfurt/Annabichl
Im April 2021 eröffnete das erste Primärversorgungszentrum Kärntens in Klagenfurt/Annabichl © Markus Traussnig
 

Der Zeitplan war im Jahr 2017 klar - von der damaligen Gesundheitsministerin Pamela Rendi-Wagner (SPÖ) vorgegeben und von der Kärntner Gesundheitsreferentin Beate Prettner (SPÖ) unterstützt: 75 sogenannte "Primärversorgungszentren" (PVE) sollten in Österreich bis zum Jahr 2021 entstehen, sechs davon in Kärnten: konkret in Klagenfurt, Völkermarkt, St. Veit, Spittal, Feldkirchen und Hermagor. Umgesetzt wurden österreichweit 29 dieser Gesundheitsinseln und nur eines in Kärnten, das Medineum in Klagenfurt/Annabichl.

Kommentare (1)
scaramango
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4
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Das "Primärversorungszentrum" in Klagenfurt...


... in der St. Veiter Straße ist reine Augenauswischerei.

Wenn Mann/Frau dort nicht bei einem der beteiligten Ärzte schon Patient/in ist, braucht Mann/Frau bei einem Problem erst gar nicht hinfahren und Internist ist auch keiner dabei. Da hilft erst wieder nur die Notaufnahme im LKH.