Tumult bei NachwuchsspielPolizei musste zu Fußballmatch in St. Veit ausrücken

Nach dem Match Arnoldstein gegen Wölfnitz kam es am Spielfeld zu einer Rauferei und einem Polizeieinsatz. Beteiligte werden diese Woche einvernommen. Auch bei einem anderen Nachwuchsspiel gab es Aufregung.

×
Artikel gemerkt

Gemerkte Artikel können Sie jederzeit in Ihrer Leseliste abrufen. Zu Ihrer Leseliste gelangen Sie direkt über die Seiten-Navigation.

Zur Leseliste
Der Kampf um den  Ball lässt bei einigen Fußballfans die Sicherungen durchbrennen
Der Kampf um den Ball lässt bei einigen Fußballfans die Sicherungen durchbrennen © APA/ERWIN SCHERIAU
 

Ausgeartet war am Samstag ein U 15-Fußballmatch in Arnoldstein. Nach einer Rauferei auf dem Spielfeld ermittelt die Polizei. Der Trainer des Arnoldsteiner Teams erhebt schwere Vorwürfe gegen den Trainer des Askö Wölfnitz. Dieser soll "völlig ausgerastet" sein und einen Arnoldsteiner Spieler gewürgt haben. Der Wölfnitz-Coach will sich zur Causa nicht äußern, mit Verweis auf ein laufendes Verfahren. Es gilt die Unschuldsvermutung.

Kommentare (3)
mahue
0
10
Lesenswert?

Manfred Hütter: da wird nichts aufgebauscht

Mein Sohn hat von 9 bis 13 Jahren in einem Verein Fußball gespielt.
Fakt ist:
1.) Eltern rannten regelmäßig zum Trainer und haben ihn genervt, wenn ihr Sohn auf der Ersatzbank war.
2.) Das Verhalten auf der Tribüne gegenüber Schiedsrichtern und auch Trainer war oft sehr rüde.
3.) Meine Erfahrung als beobachtender Vater war, der Ehrgeiz der Eltern war größer, als das Talent des Kindes.
4.) Die Reaktion der Eltern hat auch im Training im Verhalten der Kinder mit negativen Auswirkungen auf die Teamspieler geendet.
5.) Mein Sohn wollte selbst nicht mehr weiter diesen Sport im Fußballclub betreiben, nur in der Schulmannschaft, wo er sehr erfolgreich ist.
Vielleicht sollten alle mal nachdenken, warum es von Jugendmannschaften bis zu höchsten Ligen ungehobelte Fans gibt.

mahue
0
7
Lesenswert?

Manfred Hütter: Zusatz

Was noch bedenklich ist, Kinder werden zig Kilometer vom Heimatort zu einem Verein gekarrt, weil scheinbar dort das Training besser und intensiver ist. Oft nicht beim Training, weil Schulzeiten oder andere Termine die Anreise zum Training nicht möglich macht.
Aber was bleibt auf der Strecke, Kinder im Pflichtschulalter, die gerne mit ihren Nachbarskindern und Schulkammeraden Fußball spielen, haben im Training nur Kammeraden aus dem ganzen Bezirk.

coddico
3
5
Lesenswert?

Aufpauscherei

Die Medien greifen auch immer jede Kleinigkeit auf um künstlich etwas hochzuschaukeln. Nur dass jedes Wochenende hunderte Spiele im Nachwuchsfussball vorbildhaft und mit sehr viel Einsatz von vielen Freiwilligen Trainern, Helfern etc. abgewickelt werden, darüber berichtet niemand. Ist natürlich besser den Kindern und Eltern den Fußballsport madig zu reden. Top Kleinezeitung.