Kärntner lebte mit 14 Gifttieren"Giftschlangen und Vogelspinnen taugen mir einfach"

Nach Entdeckung der Klagenfurter Schlangenwohnung startet nun der Prozess: Häftling lebte heimlich mit Kobras und Vogelspinnen im elektronisch überwachten Hausarrest. Am Dienstag muss er vor Gericht.

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Auch diese Albino-Klapperschlange wurde in der Wohnung gefunden
Auch diese Albino-Klapperschlange wurde in der Wohnung gefunden © Raunig
 

Ungewöhnliche Mitbewohner wurden bei einem Kärntner entdeckt: Der 26-jährige Klagenfurter hatte insgesamt elf Giftschlangen und drei Vogelspinnen bei sich in der Wohnung. Dort - in einem Wohnblock - lebte er unter anderem mit zwei Kobras, drei Bambusottern, einer chinesischen Nasenotter, zwei Texasklapperschlangen, einer Scheinkobra und mehreren Vogelspinnen.  Dort - in einem Wohnblock - lebte er unter anderem mit zwei Kobras, drei Bambusottern, einer chinesischen Nasenotter, zwei Texasklapperschlangen, einer Scheinkobra und mehreren Vogelspinnen. Einige Giftschlagen, eine Albinoklapperschlange und zwei Scheinkobras, waren in Plastikboxen mit eher wenig Platz untergebracht. Der Deckel der Boxen war mit Alltagsgegenständen beschwert und "gesichert": Einmal lag ein Akkubohrer auf dem Deckel, einmal ein Feuerzeughalter und einmal ein eiserner Behälter für  Kugelschreiber. So ist es im Strafantrag der Staatsanwaltschaft Klagenfurt beschrieben. Demnach waren zumindest drei der elf Gifttiere nicht besonders sicher verwahrt. Sie  hatten zudem keine ausreichende Wärmequelle, bemängelt die Staatsanwaltschaft.

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