Mutter-Kind-PassArzttermin verschoben: Mutter sollte zur Strafe 1300 Euro zahlen

Kärntnerin gewann Prozess gegen Österreichische Gesundheitskasse. Weil die Mutter-Kind-Pass-Untersuchung ihrer Tochter verschoben wurde, sollte sie zahlen. Sie wehrte sich. Höchstgericht gab ihr Recht.

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Weil die Mutter-Kind-Pass-Untersuchung ihrer Tochter verschoben wurde, sollte eine Mutter zahlen (Sujetfoto).
Weil die Mutter-Kind-Pass-Untersuchung ihrer Tochter verschoben wurde, sollte eine Mutter zahlen (Sujetfoto). © Viacheslav Iakobchuk - stock.ado
 

Kinder, Kinder! Eine Mutter aus Kärnten sollte 1300 Euro Kinderbetreuungsgeld an die Österreichische Gesundheitskasse (ÖGK) zurückzahlen. Der Grund: Sie hat eine Mutter-Kind-Pass-Untersuchung ihrer einjährigen Tochter zu spät durchführen lassen. Der Anspruch auf Kinderbetreuungsgeld besteht aber nur dann, wenn die vorgeschriebenen Untersuchungen des Kindes bis zu einer gewissen Frist erfolgen. So steht es im Gesetz.

Kommentare (4)
Zuckerpuppe2000
2
7
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Einige Beamten

Denken wohl das sie über allem stehen und ihre „Macht“ spielen lassen und sowieso unfehlbar sind.

fedorov
2
14
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Das Vorgehen und Verhalten der

Krankenkassen ist frech und sehr unwürdig. Vor allem die Bediensteten sehen sich als unantastbar,...

gonde
2
27
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"Doch die Krankenkasse legte Berufung dagegen ein."

Na klar, für unser Geld ist denen nichts zu teuer, kommt einen in den Sinn!

GordonKelz
4
18
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Genau das ist die Ungeheuerlichkeit ...

Die verlieren und prozessieren um unser Geld weiter, die machen was sie wollen!
WARUM? WARUM,ist das möglich?
Gordon