Bitte warten - Ihr Zugang wird eingerichtet.

HochwasserIn Kärnten steht jedes zehnte Haus in einer Gefahrenzone

Mit 41 Millionen Euro stemmt sich Kärnten gegen Hochwasserbedrohung. Spezielle Vorsorgemaßnahmen vollzieht der Verbund.

×
Artikel gemerkt

Gemerkte Artikel können Sie jederzeit in Ihrer Leseliste abrufen. Zu Ihrer Leseliste gelangen Sie direkt über die Seiten-Navigation.

Zur Leseliste
Lavamünd wurde 2012 von den Wassermassen erfasst
Lavamünd wurde 2012 von den Wassermassen erfasst © APA/Gert Eggenberger
 

Das Jahrhunderthochwasser 2012 in Lavamünd, der Murenabgang 2016 in Afritz, die Unwetter mit Überschwemmungen im November 2019 – auch Kärnten wurde immer wieder von Hochwasserereignissen heimgesucht. Daher habe man so viel in den Schutz investiert wie nie zuvor, betont Katastrophenschutzreferent Daniel Fellner (SPÖ). 130 Millionen Euro flossen von 2018 bis 2020 in entsprechende Maßnahmen, 41 Millionen werden es heuer sein.

Kommentare (6)
Kommentieren
sakh2000
0
7
Lesenswert?

Wenn ich so durch unser schönes Kärnten fahre,

und links und rechts neben den Fließgewässern die schön hergerichteten Häuser sehe, manchmal nur unwesentlich höher als Uferkante, dann frage ich mich: Wer kommt auf die Idee dort überhaupt zu bauen, und damit ist nicht der gemeint, der es genehmigt hat - sondern der Bauherr. So romantisch es ist sein Häuschen neben einem Fließgewässer zu haben so fatal wird es wenn dieses Gewässer mal 5 oder 10 Meter ansteigt. Meine Eltern - im Gegensatz zu manchen in unmittelbarer Nähe befindlichen Nachbarn, waren so vorausschauend unsere Häuser 15 Meter über der Uferkante zu errichten - bevor unser Keller unter Wasser steht - säuft der ganze Stadtteil ab.

leli
1
13
Lesenswert?

Den bürgermeistern

Sollten diese agenden (bau, flächenwidmung) weggenommen werden. Die vergabe und widmung von grund und boden dient übergeordneten zielen und nicht einzelinteressen. Die bürgermeister und der gr sind zu nahe an den bürgern und deren einzelinteressen. Welcher bgm kann oder will es sich leisten, nein zu sagen.

future4you
2
24
Lesenswert?

Das ist die eine Seite

Die andere Seite ist die gnadenlose Versiegelung der Böden durch einen Widmungswahn und durch Traktoren, die wie Walzen wirken. Und alles nur, weil immer größer und immer mehr so gelebt werden, als gäbe es kein Morgen mehr.

GordonKelz
2
7
Lesenswert?

Man fragt sich WARUM....ist das so?

Die Bürgermeister sind in den Gemeinden oberste Baubehörde....WARUM...lasst ihr das zu?! Wären die Unwetter mit Starkregen im
Südwesten von Kärnten niedergegangen...würde es jetzt bei uns so aussehen wie in Teilen Deutschlands und in Salzburg....WARUM?!
Gordon Kelz

MEHRGE
1
1
Lesenswert?

Geld!

Mehr Einwohner, mehr Kohle.
In meiner Gemeinde sind in den letzten 20 Jahren um die 30 Häuser in der roten Zone erreichtet worden. Wenn die Gurk über geht. Wünsche ich denen viel Spaß.

Amadeus005
3
32
Lesenswert?

Haftung für die Flächenwidmer

Es gibt Experten. Und nur, wenn diese es als unkritisch bewerten, darf gebaut werden. Ansonsten Haftung für Experten, Verkäufer und Flächenwidmer. Lebenslang. Von mir aus der gesamte Gemeinderat.