Bitte warten - Ihr Zugang wird eingerichtet.

Pandemie als Ursache?Neuer Rekord bei privaten Schusswaffen in Kärnten

In privaten Haushalten in Kärnten befinden sich jetzt bereits über 88.000 registrierte Schusswaffen. Während der Pandemie wurde aber nicht nur die Liebe zur Jagd entdeckt.

×
Artikel gemerkt

Gemerkte Artikel können Sie jederzeit in Ihrer Leseliste abrufen. Zu Ihrer Leseliste gelangen Sie direkt über die Seiten-Navigation.

Zur Leseliste
Nicht nur Männer besitzen Waffen, es gibt auch immer mehr Frauen © APA/ROBERT JAEGER
 

Immer mehr Kärntner bewaffnen sich: 88.270 private Schusswaffen sind aktuell in Kärnten im Zentralen Waffenregister registriert (Stichtag 1. Mai). Das ist eine deutliche Zunahme in den vergangenen Corona-Monaten: Anfang 2020 gab es „nur“ 82.729 registrierte Schusswaffen in Kärnten – um 5541 Stück weniger. Laut dem Marktforschungsinstitut Branchenradar.com liegt Kärnten damit im Österreich-Trend. Die Nachfrage nach Schusswaffen hat im Jahr 2020 massiv zugenommen. Mit Jahresende 2020 gab es in Österreich rund 1,15 Millionen Waffen in Privatbesitz.

Kommentare (5)
Kommentieren
mobile49
1
3
Lesenswert?

wenn man meint , man könnte mit der waffe im haus seine angst besiegen ,

dann ist man schon auf dem falschen dampfer unterwegs .
auch viren sind nicht mit ffw "kleinzukriegen"
wer benötigt faustfeuerwaffen ausserhalb von schießständen ? niemand ! ausser die exekutive und diese hat die waffen nicht im eigenheim , sondern auf der dienststelle .
neuerdings sind sie auch für jäger erlaubt und das anscheinend auch noch mit schalldämpfer - warum ? das ist mir ein rätsel , denn bis vor kurzem wurde auch in der jägerschaft bei einem nötigen "gnadenakt" der "hirschfänger" oder das jagdgewehr als ausreichend angesehen .
da wird wohl , genau wie in den USA die waffenlobby - sprich ! glock ! nicht gerade unbeteiligt sein - aber "wir" sind doch nicht korrupt - nein gar nicht - "wir" doch nicht

ironie off

mahue
21
12
Lesenswert?

Manfred Hütter: Waffenbesitz und Lagerung zu Hause

Hatte eine langjährige Ausbildung in sicherer Handhabung, Pflege und Einsatz einer Kurz-Langfeuerwaffe. Bis auf Jäger und spezielle Beamte der Exekutive muss kein Bürger eine Waffe mit Munition zu Hause aufbewahren und haben (nicht immer trotz Kontrollen sicher verwahrt).
Sportschützen können in Vereinsgebäuden sichere Verwahrungsmöglichkeiten schaffen und für Wettbewerbe diese von dort holen und wieder nachweislich abliefern.
Private Personen (Selbstüberschätzung), die glauben sie brauchen eine Waffentrageerlaubnis weil sie mehr gefährdet sind als andere Bürger, haben meist keine geeignete Ausbildung mit Waffen, und gefährden nur sich selbst und auch Andere.

Hausverstand100
2
25
Lesenswert?

Ich glaube nicht

Dass der Lockdown bzw. die Pandemie der Hauptgrund für den Wunsch nach einer Waffe ist....

Heike N.
3
20
Lesenswert?

Zur Selbstverteidigung?

Hast schon mal mit einer Ffw geschossen?
So leicht ist es gar nicht damit zu treffen, ein ertappter Einbrecher wird wohl kaum ruhig abwarten bis du ihn ausgemacht hast. Dazu kommt noch- zumindest bei dem nicht total hirnbefreiten Teil der Bevölkerung- auch eine gewisse Hemmung auf Menschen zu schiessen.
Wer nicht regelmäßig übt, nicht nur das Schiessen, auch die Simulaton einer Stresssituation, wird im Ernstfall eher ein Waffenlieferant wider Willen sein.

Hausverstand100
0
2
Lesenswert?

Nein, habe noch nie

Geschossen...🙂War nur über viele Jahre aktiver Sportschütze und so ziemlich alles zwischen "22lfb und "44Mag durchgetestet....
Und ja, hätte große Hemmung auf einen Menschen zu schießen und hoffe nie in die Situation zu kommen, wo dies notwendig wäre!