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Falsche Werte in Bad St. Leonhard"Maulkorberlass": Gemeinde-Inzidenzen werden jetzt verschwiegen

Nach "Abstimmung" mit der Regierung darf der Bezirkshauptmann die Werte nicht mehr veröffentlichen. Außerdem seien die Inzidenzen gar nie so hoch gewesen. Ein Berechnungsfehler, heißt es.

Bad St. Leonhard entwickelte sich binnen Tagen zum Corona-Hotspot
Bad St. Leonhard entwickelte sich binnen Tagen zum Corona-Hotspot © Weichselbraun
 

Für jede Menge Wirbel haben in den vergangenen Tagen die hohen 7-Tage-Inzidenzzahlen in der Gemeinde Bad St. Leonhard gesorgt. Dabei haben sie offensichtlich in diesem Ausmaß gar nicht gestimmt.

Kommentare (22)
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esoterl
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Inzidenzzahl

Was glauben diese Kasperln in der Landesregierung eigentlich?- wenn wir die Zahlen nicht veröffentlichen, ist alles nicht schlimm????- diese Herrschaften sollten eigentlich wissen,dass sie im Sinne der Öffentlichkeitsarbeit verpflichtet sind, die Bevölkerung zu informieren, ohne diese anzulügen!!!!!

wolte
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Pflichterfüllung

Die Kasperln in der Landesregierung sollen, wie beim Amtseid geschworen, ihre Pflicht der Bevölkerung gegenüber erfüllen und die Menschen in Kärnten darüber informieren, was bei uns passiert und wie es um das Gesundheitswesen bestellt ist!! Dazu gehört auch die Inzidenzzahl der einzelnen Gemeinden zu veröffentlichen um zu verhindern, dass man sich unbewusst in solchen Gebieten aufhält! Das nennt man Verantwortung gegenüber den Menschen, denen man per Eid geschworen hat, alles zu tun um Unheil abzuwenden!!! Merken sie sich das Herr Kaiser!

lucie24
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Richtig so

Die Zahlen einzelner Minigemeinden zu veröffentlichen bringt nichts, da diese keine Aussagekraft haben und nur zur Verunsicherung führen. Ist ja im Artikel GLASKLAR erklärt.

Wozu also die Aufregung?

gonde
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Ach, Inzidenzzahlen gegen und über 1.000, haben keine Aussagekraft?

Dann lassen sie sich einmal die Aussagekraft dises Indexes genau erklären!.

cheol80
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Ignoranz hoch 1000

Ein gewisses Gasthaus bei der Ortseinfahrt Bad St.L. ignoriert Corona nach wie vor komplett. Da sitzens ohne Maske und Abstand an der Theke. Dass die da monatelang so durchkommen ein Wunder. Und obendrein eine Frechheit und unfair gegen allen die sich an die Regeln halten. Da muss bewusst weggeschaut werden weil so offensichtlich wie das ist gibts das sonst nicht.

Amadeus005
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Gibt es auch in Klagenfurt

Und nicht nur einmal.

Zuckerpuppe2000
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Ein Witz!!

Zuerst die Falschaussage des Bürgermeisters und jetzt ein Berechnungsfehler??!! Wollt ihr uns veräppeln???

esoterl
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Rechenfehler????

Und damit versuchen sich die Verantwortlichen wieder aus der Verantwortung zu stehlen!!!!! Schämt euch !!!!!!

Miauuutsetung
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Das

Problem ist dass die glauben sie können uns eh alles erzählen 🤦‍♀️

esoterl
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Es

Ist eine bodenlose Frechheit, dass die hohen Herren glauben, uns alle möglichen und unmöglichen Verbote auf's Auge drücken zu können, ohne uns(das Volk) ehrlich zu informieren 😡!

StadloberWalter
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Kaiser-Schäfermeierliche Rechenhavarien

Schade, dass der Sprecher des Herrn LH selbst nicht in der Lage ist, Inzidenzen zu berechnen. 5 Infizierte pro Woche auf eine 250er Ortschaft sind garniemalsnicht eine Inzidenz von 10.000

Helmut67
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2000

Armes Kärnten 😒

Klgfter
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spö kasperltheater

zum fremdschämen

aber über die bundesregierug vherziehen

wjs13
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Endlich kommen die zur Vernunft

Seit Wochen schreibe ich immer wieder wie sinnlos Inzidenzen bei kleinen Orten sind und ernte immer massenhaft rote Stricherl, weil offensichtlich die große Mehrheit der grundlegenden Mathematik nicht mächtig ist.
Viel aussagekräftiger wäre einen %-Satz der Infizierten in der Gemeinde zu benennen und bei z.B. >1% Beschränkungen zu erlassen. Im Falle der 4700-Einwohner-Gemeinde wäre dann bei 48 Infizierten Schluß mit lustig (glaube da waren die nahe dran oder sogar schon drüber).

dude
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Als Vernunft der Entscheidungsträger würde ich es nicht bezeichnen, wjs!

Eher als Angst vor dem Zorn der Wähler! Und ob diese Angst vor dem Wähler ein weiser Ratgeber ist, wage ich zu bezweifeln.
Und wenn 1% der Bevölkerung OFFIZIELL infiziert ist, ist dies sehr viel! Wenn Sie davon ausgehen, dass sich bei weitem nicht alle testen lassen (was bei so einer hohen Infektionszahl in einem Ort ein Irrsinn ist!), ist die Dunkelziffer bei weitem höher. Außerdem hat die Verhängung einer Quarantäne über einen ganzen Ort ein generalpräventive Wirkung. Die Leute fühlen sich dann tatsächlich so wie im Ausnahmezustand und auch Unvorsichtige werden Vorsichtiger. Die positiven Auswirkungen auf die Infektionszahlen wurden z.B. im Bez. Hermagor perfekt unter beweis gestellt. Und das in sehr kurzer Zeit!
Offensichtlich ticken die Uhren im Bez. Wolfsberg anders.

wjs13
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Dude Sie haben als Einziger sachlich geantwortet

Meine >1% war nur ein Vorschlag und mit Dunkelziffer durch Ungetestete haben Sie recht, dass es zu hoch wäre. Könnte auch >0,5% sein, aber das müssen die Fachleute festlegen.
Auch habe ich mich nicht gegen Quarantäne gegen einen ganzen Ort ausgesprochen. Wollte nur aufzeigen, dass mit einem Familiencluster in einem kleinen Ort die Inzidenz schnell höher als die Gesamtzahl der Einwohner ist und das ist m.E. völlig sinnlos und ohne jegliche Aussagekraft.

silentbob79
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@wjs13

Nochmal. Auch die Inzidenz ist nichts anderes als eine Prozentangabe, nur dass diese auf eine gemeinsame Basis normiert ist. Ob man jetzt hinschreibt 7-Tages Inzidenz 1000 oder 1% Neuinfizierungen, ist völlig egal. Diese beiden Aussagen sind völlig gleichwertig und sagen genau das gleiche aus. Egal wie viele Einwohner der jeweilige Ort hat. Ob man bei 3 Infizierten in einem 100 EW Dorf jetzt von 3% oder einer Inzidenz von 3000 spricht ist genau das gleiche ...

silentbob79
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@wjs

Auch die Prozentwerte schießen in kleinen Ortschaften schnell durch die Decke.

- 50 Neuinfektionen in Bad St. Leonhard sind 1%, 100 Neuinfizierte sind 2%.
- In Klagenfurt wären 50 Neuinfizierte 0.05% und 100 0.1%
- In Preitenegg wären 50 Neuinfizierte schon 5% und 100 gar schon 10%

Eine Ortschaft mit 100 Einwohnern wird man bei 1% Neuinfektionen (1 Person) nicht sperren. In Wien, wird man sich aber vermutlich was überlegen müssen, wenn man 1% Neuinfektionen pro Woche ( rund 20.000 Menschen) hat ... Wo genau liegt jetzt also der Vorteil der Prozentangabe gegenüber der Inzidenz?

silentbob79
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@wjs13

Und wie Sie schon öfters zur Antwort bekommen haben: Auch die Inzidenz ist nichts anderes als eine Prozentdarstellung. Eine Inzidenz von 1000 pro 100.000 entspricht IMMER 1% Neuinfektionen in den letzten 7 Tagen, egal ob das in einem Ort mit 100 Einwohnern ist (da ist es dann halt nur 1 Infizierter) oder einer Großstadt mit 2.000.000 Einwohnern (da sinds dann halt 20.000) passiert. Wer da wohl der Mathematik nicht mächtig ist ...

Natürlich ist es für orte mit 100 Einwohnern nicht sinnvoll eine Inzidenz pro 100.000 zu berechnen. Bei knapp 5000 EW ist diese Zahl aber gleich aussagekräfig als wenn Sie hinschreiben 1%

chh
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Schon klar

dass bei sehr kleinen Orten/ Gemeinden die Inzidenz sehr rasch in die Höhe schießen kann. Sinnlos ist die Zahl deshalb aber trotzdem nicht. Man muss ja nur die absoluten Zahlen der neu Infizierten dazu schreiben, dann kann das auch der Mathematik-Unbegabte richtig einordnen. Die Inzidenz einfach totzuschweigen halte ich jedenfalls nicht für zielführend.

hel80ingrid
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Intransparenz

Die Vorgabe seitens LH Kaiser für noch mehr Intransparenz halte ich nicht gerade für vertrauensfördernd. So gewinnt man wohl keine Wählerstimmen. Mich würde die Meinung von Fr. Dr. Rendi-Wagner dazu einmal interessieren: entspricht dies der Parteiphilosophie?

dude
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"Maulkorberlass" ist total vertrauensfördernd!

Geht's noch?
Gerade in Zeiten wie diesen, in denen Teile der Bevölkerung die notwendige Massnahmen nicht mehr mittragen wollen, ist klare, ehrliche Kommunikation das Wichtigste!
"Am besten wir sagen nicht, wieviele Leute wo infiziert sind! Sonst regen sich alle wieder auf..."
Top Kommunikationspolitik!