Nazi-Runen am HolztorStaatsanwalt ermittelt gegen zwei Ex-Politiker

Auf Tor zu Grundstück waren drei Symbole eingefräst, die von verbotenen NS-Organisationen verwendet worden sind. Grüne-Nationalrätin zeigte Vorfall an.

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Verstoß gegen das Verbotsgesetz? Die Staatsanwaltschaft Klagenfurt ermittelt
Verstoß gegen das Verbotsgesetz? Die Staatsanwaltschaft Klagenfurt ermittelt © Weichselbraun
 

Warum fräst man Symbole, die im Nationalsozialismus verwendet worden sind, in ein Holztor? Diese Frage versucht die Staatsanwaltschaft Klagenfurt zu klären. Brisant: Der Tatort ist nicht irgendein Tatort. Das Tor mit den drei Runen ist der Eingang zu einem Grundstück, das zwei bekannten ehemaligen Politikern gehört. Diese sind jetzt ins Visier der Justiz geraten. Die Staatsanwaltschaft (StA) Klagenfurt hat wegen des Verdachts des Verstoßes gegen das Verbotsgesetz ein Ermittlungsverfahren gegen die beiden eingeleitet. "Sie werden als Verdächtige geführt und zu den Vorwürfen befragt werden", sagt StA-Sprecherin Tina Frimmel-Hesse. Für die Ex-Politiker gilt die Unschuldsvermutung.