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Corona in KärntenPrimar schlägt Alarm: Derzeit fehlen Dutzende Intensivpfleger

Situation der Intensivbetten sei nicht so ernst, wie jene im Pflegebereich, sagt Rudolf Likar. Laut ihm fehlen wegen der Pandemie in Kärnten rund 50 dieser Spezialisten. Heimische Spitäler nehmen etwa vier Intensivpatienten aus anderen Bundesändern auf.

"Operationen haben auch vor Corona schon verschoben werden müssen", sagt Rudolf Likar
"Operationen haben auch vor Corona schon verschoben werden müssen", sagt Rudolf Likar © Weichselbraun
 

Die Diskussion um die Versorgung von Corona-Patienten hat ein anderes Problem wieder ins Zentrum gerückt: der eklatante Mangel an Pflegekräften im Intensivbereich, als eine Folge der Corona-Pandemie.

Kommentare (6)
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Amadeus005
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Waren da. Ich genug Kandidaten bei der Demo gestern?

Ich meine Einschulung für die einfachen Hilfsdienste kann ja schneller erfolgen. - Es geht nur um die “Bildung” der Demonstranten. Der Job des Pflegers ist eh zach genug.

ultschi1
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Was soll das alles bedeuten?

GordonKelz
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Wer soll das bei uns machen? Diese Frage ...

..stellt sich??!
Gordon Kelz

sakh2000
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Ich kann es niemandem verdenken,

den (Intensiv)pflegeberuf NICHT als Lebensarbeit auszuwählen. Eine 24/7 ungeregelte Arbeitszeit, ständig wechselnde Nachtdienste, Wochenendarbeit, die Arbeit nimmt man sich wohl seelisch belastend mit nach Hause und zu guter Letzt ist man auch kein Top-Verdiener. Für Familien total ungeeignet. Nicht umsonst ist das Problem nicht neu, wie es im Artikel erläutert wird. Die Jungen wollen Kohle und viel Freizeit, die älteren Arbeitnehmer eine gewisse Ruhe. Ich bewundere jede(n) Pfleger(inn)!

dude
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Leider stimmt jedes Wort, sakh!

Daher muss dieser Beruf besser bezahlt und die Nacht- und Extradienste besser (lebensfreundlicher) organisiert werden! Diese Mehrkosten für ein krisentauglicheres Gesundheitssystem müssen es uns als Gesellschaft wert sein!

Dissentio
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100%-Vollzeit á 32h/Woche einführen!

Warum?

a) optimale Work/Life Balance! (in Anbetracht des physischen und psychischen Stresses immens wichtig!)
b) gerechtere Entlohnung!
c) attraktivere Teilzeitmodelle!
d) mehr Personal im Dienstrad!

Diese Punkte sind die Knackpunkte und müssen schleunigst (wird ja eh erst seit Jahren gefordert) in Angriff genommen werden! Sonst werden immer weniger junge Menschen den Weg in einen Gesundheitsberuf wagen bzw. länger als bis zum - salopp gesagt - ersten Kind in diesem Beruf verbleibens oder sonst, sobald sie best-qualifiziert sind, in die Verwaltungsebene flüchten !!!!!

Wenn ich sehe, wie viel Geld für unnütze Sache hervorgezaubert werden kann, während bei Gesundheit und Bildung ständig gespart werden "muss"....

SCHEUSSLICH!!!