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Noch mehr Schnee erwartetDen Menschen sitzt die Angst im Nacken

Prägraten bleibt von der Außenwelt abgeschnitten, 100 Personen mussten evakuiert werden. Keine Atempause in Osttirol, nur ein kurzes Durchschnaufen: Neue „Ladung“ Schnee ist im Anmarsch.

Die Stubn eines Hauses in Prägraten ist verwüstet
Die Stubn eines Hauses in Prägraten ist verwüstet © Gemeinde Prägraten
 

In der Osttiroler Gemeinde Prägraten am Großvenediger sitzt den Menschen die Angst im Nacken. Der hinterste Ort des Iseltales hat eine heftige Portion an Schnee abbekommen. Er ist mit seinen 1139 Einwohnern von der Außenwelt abgeschnitten. Aber das ist es nicht, das Sorge bereitet. Drohende Lawinen gefährden das Dorf. Das Ortszentrum liegt in der roten Zone. Einen Abgang gab es bereits am Samstagabend. Doch schon vorher hat man reagiert. Insgesamt wurden rund 100 Personen aus 25 Häusern evakuiert. „Vor allem wurden die Menschen vor der Lawine, die schon im Vorjahr beim Großschnee-Ereignis im November im Ortsteil Bobojach abgegangen ist, in Sicherheit gebracht“, sagt Florian Brunner von der Alpinpolizei, der mit einem Kollegen seit Freitag in Prägraten stationiert ist. Untergebracht sind die Evakuierten bei Verwandten, Freunden und Bekannten.

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