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KärntenCoronakrise verschärft die Computer-Spielsucht

Corona verschärft Spiel-, Medien- und Handysucht. Land Kärnten zahlt 190.000 Euro im Jahr für Spielsuchtambulanz de La Tour Villach. Vertrag wird für drei Jahre verlängert.

Die Coronakrise verschärft die Computer-Spielsucht
Die Coronakrise verschärft die Computer-Spielsucht © Fotolia
 

Ein wichtiger Vertrag zwischen Land Kärnten und Diakonie de La Tour wird Dienstag per Beschluss des Kollegiums der Landesregierung für drei Jahre verlängert. Es geht um die Landesförderung für die dezentrale Versorgung von Menschen mit Verhaltenssüchten, vor allem pathologischer Spieler. Jährlich fließen 190.000 Euro vom Land in die Spielsuchtambulanz de La Tour Villach. Eine Evaluierung hat zuletzt gezeigt, dass die Zahl der Behandelten um neun Prozent gestiegen ist, die Beratung von Angehörigen um 17 Prozent. 2019 wurden 124 Patienten in Langzeitbehandlung therapiert, 67 Angehörigenberatungen durchgeführt.

Gesundheitsreferentin Beate Prettner (SPÖ) verweist darauf, dass die Problematik der Spiel- und Verhaltenssüchte, vor allem der Umgang mit sozialen Medien und Handy- sowie Computerspielen, durch die Coronakrise verschärft wird." Daher sei die Weiterführung dieses Therapieangebotes unerlässlich. Der bestehende Drei-Jahres-Vertrag läuft mit Ende dieses Jahres aus.

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