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Trotz CoronaKärntner genießen Dolce Vita in Italien

Lokale haben in Italien (noch) geöffnet, weshalb es viele Kärntner nach Tarvis zieht.

Roberto Amoroso hat seine Küche auch nachmittags geöffnet
Roberto Amoroso hat seine Küche auch nachmittags geöffnet © Stephan Schild
 

Das süße Leben – das Dolce Vita – beginnt zurzeit hinter der alten Grenze zu Italien in Thörl-Maglern. In einer Bar sitzen vier Villacherinnen gemütlich in der Nachmittagssonne. Bei einem Glas Wein und einem Kaffee lassen sie die Woche gemütlich ausklingen. Gegenüber, gleich hinter dem trilateralen Polizeibüro beim Grenzübergang, herrscht in der „Pizzeria Italia“ Hochbetrieb. Die Umgangssprache ist auch hier Deutsch. „Seit Donnerstag sind viel mehr Kärntner hier zu Gast“, sagt die Betreiberin.

Kommentare (46)
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RonaldMessics
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Unglaublich...

..die Meinungsvielfalt. Und jetzt stellt euch vor, ihr seid in der Politik und müsst entscheiden.

BernddasBrot
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Spar Tarvis

hat extrem strenge Auflagen , am Eingang wird die Anzahl genauestens kontrolliert . Im Freien Masken , in jeder Trattoria Abstand genau eingehalten , Maskenpflicht beim Gang zur Toilette. ..tanto di cappello , das ist Disziplin.....viva l ' Italia...

sagdeinemeinung
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Warum

muss man in einem Spar in Tarvis einkaufen, wenn es bei uns fast in jedem Ort einen gibt, der genauso die Hygienrichtlinien einhält! Aber kauft nur ein, damit die Wirtschaft in Italien unterstützt wird. GRATULATION!!

Schauplatz
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Hygiene Richtlinien werden bei uns leider wenig eingehalten

Bei unseren Spargeschäften wird die Maskenpflicht leider oft nicht eingehalten. Viele haben die Maske unter Nase und Kinn. Kein MitarbeiterIn spricht diese Personen an, sicher im Auftrag der Konzernleitung. Fast niemand nimmt bei uns die Einweghandschuhe. In Italien wühlen nur die Österreicher mit den bloßen Fingern in der Obstabteilung. Das ist der feine Unterschied zwischen Italien und Österreich. Es bewegen sich leider viele Schwein... derln bei uns zwischen den Regalen.

BernddasBrot
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Ich beschreibe die Hygiene - Maßnahmen

bei unserem Nachbar und Sie rufen zu einem Einkaufsboykott auf ohne irgendeinen Hinweis über mögliche Qualitätsangebote . Die Restaurants haben offen und die Leute halten sich strikt an die Regeln . Erfahrungen müssen uns nicht unbedingt gescheiter machen , aber wir können Vergleiche anstellen , als a priori sich selbst einbetonieren.........

sagdeinemeinung
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Es geht nicht darum

welche Qualitätsangebote, Hygienemaßnahmen oder , wie Sie es bezeichnen "Einkaufsboykott" sich handelt, sondern in Zeiten wie diesen, in Österreich einzukaufen oder Urlaub zu machen.

tubaman58
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Aufhören

mit diesem nationalen Denken. "Austria first" ähnliche Sprüche hörte man bis vor kurzem von der anderen Seite des Atlantiks. Geht's unseren Nachbarn (Freunden) gut - geht's auch uns besser. In der EU soll es keine Grenzen geben - nicht physikalisch und auch nicht im Gedanken.

BernddasBrot
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wir sind in der EU ,

was soll das ????..die Prioritäten zur Geldverschwendung liegen wo anders, besser hingucken.....

mimilucki
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Einigkeit in der EU

Nicht einmal für jedes Bundesland in Österreich gelten dieselben Corona Regelungen. Wie soll das dann in der EU funktionieren? Besser wäre es, wenn überall dasselbe ( Öffnungszeiten, Ausgangssperren...) gelten würde, da die Infektionszahlen in ganz Europa beängstigend hoch sind.

future4you
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Egoistisch und unverantwortlich

mehr kann man dazu nicht sagen!

ModellR2d2
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Nur in elf anderen Ländern sieht es schlechter aus als in Österreich

soviel zur Eigenverantwortung im Land.
Warum das so ist wäre eher zu hinterfragen, als Grenzgänger zu denunzieren...die sich noch in Gebiete begeben wo die Ansteckungsgefahr geringer ist!

Klgfter
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italien hat bessere zahlen wie wir .....

.. also ein derartig populistischer aufruf von unserem kaiser ist echt übel !

was wollen wir den einschleppen , die italiener handhaben ihre maßnahmen wesentlich strenger und konsequenter wie österreich -also wenn müssten di vor uns warnen !

47er
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Lasst sie doch ihre "Auferstehung" feiern,

es waren ja die Genesenen, die ihre Wiedergeburt bei einem guten Tropfen oder einen Capucino mit Ebensolchen genossen haben. Vielleicht waren auch einige Immunstarke dabei, denen kann sowieso nichts passieren, wenns jemand anderen erwischt, Pech gehabt.

47er
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"IRONIE OFF" -vergessen am Schluss zu schreiben.

Die Genesenen haben sicher andere Gedanken, als nach der überstanden Pein in einem Cafe oder Gasthaus zu feiern.
Habe wegen der Unbelehrbarkeit der Verleumder diesen bissigen Kommentar geschrieben, die derzeitigen Ergebnisse wecken hoffentlich einige Zweifler.

tubaman58
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Grenzen

auf oder zu ist doch ein absoluter Blödsinn. Wo man vorsichtig ist und verantwortlich handelt oder nicht ist nicht entscheidend, sondern dass man vorsichtig ist und verantwortich handelt! Anstecken kann man sich bei uns genauso wie in einem unserer Nachbarländer.

HannesK
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Vieles ist möglich

zu "Grenzen": Haarscharf getroffen, genauso läuft der Hase im weiten Corona-Feld, das wir auch im August nicht verließen und einen schönen Urlaub in Kroatien verbrachten - bei enormer Eigenverantwortung, ständiger Kontrolle unserer Tagesabläufe und anderen wichtigen Punkten. Deshalb: Bis heute in bester Gesundheit und rüstig mit knapp 80 Jahren!

ultschi1
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Ja das kann aber keiner von den doofen Österreichern

laster
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wird nicht lange dauern

und es wird ein negativer Test bei der Einreise nach Österreich verpflichend sein.

wernbergerbua
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Absolut egoistische und unverantwortliche Vorgangsweise !!

Nach dem Motto was interessieren mich die Regelungen in Kärnten.

smauro
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Bildungsproblem...

...immer mehr stellt sich heraus, dass Corona auch ein veritables Bildungsproblem offensichtlich macht. Sehe ich die Maßnahmen als Einschränkung oder als Prävention um nicht zu erkranken. Das ist so wie ein 30er vor der Schule: fahre ich langsam, um nicht Strafe zu zahlen, oder nehme ich die „Beschränkung“ als wichtige Information wahr und halte mich daran, um bei unvorhergesehenen Gefahren schneller und besser reagieren zu können! Also: würden Sie nach Italien auf einen Kaffee fahren?

ModellR2d2
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Ein Bildungsproblem

sehe ich da eher nicht! Eher einen veritablen Kleingeist, der hier lehrmeisterhaft mit einem epidemisch untauglichen Schulbeispiel versucht, jeden, der gestern in Tarvis auf einen Cafe war, hier als Bildungsproblem zu darzustellen.
Betrachtet man dazu die Problematik ein wenig differenzierter, stellt sich irgendwann dann doch eher die Erkenntnis ein, nicht der bescheidene Kärntner, der da über die Grenze auf einen Cafe fährt, ist ein veritables Problem dieser Pandemie, sondern wohl eher die beispielhaften nicht abgestimmten Maßnahmen der einzelnen EU Länder innerhalb der EU. Zumindest wäre hier der Lösungsansatz dieser Krise für Europa zu finden und nicht in der Denunzierung von ein paar Kärntner die nach Tarvis auf einen Cafe fahren.




smauro
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...ist halt schon so,

dass die Infektionszahlen nicht sinken werden, wenn so viele Menschen ihre Intelligenz nicht dafür verwenden, sich und ihre Familien zu schützen, sondern sich besonders schlau vorkommen, wenn sie Bestimmungen (die ja auch zu ihrem Schutz erlassen wurden) so unterlaufen... ich bleibe dabei: es ist ein Bildungsproblem!

Kristianjarnig
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@smauro....

.....ich lebe in Italien weil ich hier arbeite(Apulien).... ABER.... ich gehe in Zeiten wie diesen sicher nicht auf einen Kaffee. Oder in ein Restaurant. Sorry. Machen die allerwenigsten, zumindest hier unten. Viele bestellen was wenn es nicht anders geht, ja, warum nicht. Der Norden ist da etwas "flexibler" was auch die roten Zonen, wie schon im März übrigens, zeigen. Ob es schlau ist so zu sein sei dahingestellt.

Viele mögen Beschränkungen nicht und nehmen sie als persönliche Beleidigung und Einschränkung der Freiheit.
Stattdessen sollte man es nehmen wie es gedacht ist - Maßnahmen um Leben zu retten(auch indirekt indem man die Last von den Krankenhäusern nimmt und weitere Cluster vermeidet). Ist ja nicht so schwer zu verstehen das ganze würde man meinen.

Einige suchen halt immer die "Hintertür", die "Gesetzeslücke", das sind wohl die Winkeladvokaten unter uns ;-) . Oder einfach die Oberschlauen. Man wird sie leider nicht ändern können, schon Falco hatte ja dieses nette Lied - "ich bin nur ein Egoist"....

Antwort: Nein. Ich verkneife mir den Kaffee in der Bar derzeit und bemühe meine Saeco.

Kristianjarnig
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Eine letzte kurze Anmerkung hierzu:

Man sieht es auch an den recht zahlreichen negativen "Bewertungen" - ein sehr hoher Prozentsatz der Bevölkerung mag es nicht verstehen. Ich finde das sehr traurig, aiuch für all die von uns die sich sehr wohl an alle Regeln halten und auf eine Besserung hoffen nur um von denen, die alles ignorieren, wieder mal eines besseren belehrt zu werden.

Dann wird von den diversen Regierungen eine Verschärfung der Maßnahmen bis hin zum totalen "Lockdown" beschlossen und wer sind die ersten die "rumjammern" - die die sich zuvor nicht an Regeln oder zumindest den gesunden Menschenverstand gehalten haben. Irgendwie tut mir diese Leute leid. Mehr tut mir allerdings meine familie leid die unter all diesen Ignoranten leidet, sei es meine kleine Tochter die so gerne zur Schule geht und es nicht kann weil ein unfähiger Politiker aus Panik alle Schulen in Apulien "zugedreht" hat, sei es mein Sohn der in seinem letzten Schuljahr um wichtige Bildung umfällt. ALLE leiden weil sich einige wenige nicht an Regeln halten wollen.

Wie es in Tarvis zugeht habe ich vor einigen Wochen bei einer Heimfahrt(keine Ö Autobahnvignette, so Durchfahrt durch Tarvis) aus Apulien feststellen können(Sonntag). Pumpvoll. Mit Italienern aber vor allem Österreichern. Bravo!

der alte M.
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Ja

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archiv
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Auszug aus einem Bericht am 08.11.2020 aus ITALIEN - Am Samstag wurde der bisher höchste Tageswert an Neuinfektionen mit dem Coronavirus gemeldet.


- Hauptsache - DOLCE VITA - alles rund um die vielen Neuinfektionen in Italien ist nebensächlich!

Außerdem sind bei uns noch tausende "Betten in den Krankenhäusern" frei - oder?

 
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