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GastkommentarWut-Mama über das Schulchaos: "Eltern schweigen aus Angst"

Familien wird in Zeiten von Covid-19 viel zugemutet: Homeoffice und Homeschooling beißen sich wie die berühmte Katze in den Schwanz. Was aber seit der geplanten Wiederöffnung der Schulen losgetreten wurde, übertrifft alle bisherigen Geschehnisse.

Viele Familien haben genug von Homeoffice und Homeschooling unter einem Dach. Lorenz (10), Julius (12), Isabella (39) und Lotte (8) Schöndorfer (von links)
Viele Familien haben genug von Homeoffice und Homeschooling unter einem Dach. Lorenz (10), Julius (12), Isabella (39) und Lotte (8) Schöndorfer (von links) © Privat
 

Die Familien sind das wahre Bauernopfer dieser Corona-Krise. Was bisher geschah, ist mittlerweile wohl jedem bekannt: Dass nach der intensiven Zeit des Homeschooling die Nerven – nicht nur bei den Eltern – blank liegen, erlebt derzeit jedes Volksschulkind am eigenen Leib. Doch die so sehnlich erwartete Öffnung der Schulen entpuppt sich als Farce für Familien, egal ob mit einem oder mehreren Kindern.

Kommentare (47)

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liance
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Nicht vergleichbar

Ich denke hier führen Diskussionen an kein Ziel. Es wird für jede Familie unterschiedliche Erfahrungen geben. Die einen haben engagierte Lehrer, die anderen haben seit Wochen kaum etwas von der zuständigen Lehrperson gehört. Es gibt selbstständige Schüler und solche, die eben noch nicht so weit sind. Es ist schon ein großer Unterschied, ob man zB ein wissbegieriges Kind aus der 4. Klasse NMS, oder ein unkonzentriertes oder unmotiviertes Kind aus der 2. Klasse VS daheim sitzen hat.
Hat man viele (kleine) Kinder daheim oder ein Einzelkind? Arbeitet man selbst, oder ist man in Kurzarbeit? Wohnt man auf kleinstem Raum in der Stadt, oder doch im Haus mit Garten auf dem Land? Partner oder alleinerziehend? .....

Man kann hier einfach keine Vergleiche zwischen den Familien herstellen. Und ich finde es unfair, pauschal auf die ganze Lehrerschaft hinzuhacken.
Genauso unfair finde ich es aber, Eltern an den Pranger zu stellen, die beim Vermitteln der Lerninhalte vielleicht nicht so talentiert sind.
Wenn das Lehren so einfach wäre, müsste es ja keine Lehrer geben ;-)

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Elli123
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Es geht nicht gegen die Lehrer/innen...

Hier liegt wohl das grundsätzliche Missverständnis. Das Chaos wurde vom zuständigen Ministerium verursacht, das keine einheitlichen Vorgaben für alle Schulen zustande gebracht.

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Amadeus005
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Es gibt solche und solche Lehrer

Bei vielen lief es gut. Wenn es aber Lehrer gibt, die Emails nicht an alle Klassenschüler verteilen, sondern nur an Einen oder weniger und um Weiterleitung bitten, dann liegt es am Lehrer. Das mindeste ist, dass es ein Lehrer schafft alle relevanten Verteilerlisten zusammenzusammeln und sie dann auch zu nutzen. Oder halt die Lernplattform entsprechend. Anderes gilt, wenn sie 3 Wochen kaum was tun und vor den Osterferien eine Unzahl von Aufgaben liefern und fordern. Krankenstände und schwer erreichbare Schüler waren da jetzt nicht das Thema.

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Philipp Novak
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Jammer Mamma

Was soll das? Das ist kein Gastkommentar sonder eine „verschriftlichte Selbsttherapie“ einer Mutter, die vermutlich von ihren eigenen Lebensumständen ans Limit der Belastbarkeit gedrängt wurde. Wäre die ganze Corona-Katastrophe voraussehbar und planbar gewesen, würde viel anders laufen. Aber dieses Herumjammern bringt null, macht nur böses Blut kurz vor dem Neustart auf den sich sehr viele freuen..,

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krisbab
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Teil 3: Wut-Mamas* wütend, weil sie ihre Kinder nicht zu Eigenverantwortung erzogen haben

es ist mal wieder jeder andere schuld außer man selbst & das eigene Kind
wenn das Kind so brav wäre und immer die Aufgaben machen und aufpassen würde, müssten sich die Eltern damit eigentlich garnicht beschäftigen ...denn ja, solche Kinder gibt es auch genug! und deren Eltern gebührt ein großes Lob zur gelungenen Erziehung! da können sich die Wut- und Helikopter-Mamas &/ Papas ruhig mal was abschauen

& für die Vorgaben, die von oben kommen, können die Lehrer*innen nichts!!! die Kassierer*innen sind ja auch nicht schuld daran, wenn die Lebensmittelgeschäfte eine Maskenpflicht einführen! genauso wenig wie die Straßenbahnfahrer*innen für die Maskenpflicht in den Straßenbahnen

unglaublich!

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Aivlis
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echt jetzt

... es freut mich, daß sie die Erziehung ihrer Kinder so perfekt hinbekommen haben... Aber bedenken sie bitte, dass nicht jedes Kind die gleichen Voraussetzungen mitbringt. Mein Mann und ich bemühen uns sehr unserem Sohn die beste Unterstützung zu geben... leider hat er jedoch Defizite die ihm die Konzentration erschweren. Somit benötigt er uns um seine Aufgaben zu schaffen. Also bitte nicht immer gleich überlastet Eltern als unfähig oder faul darstellen, sondern etwas über den tellerrand sehen!

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jojo81
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Danke :)

an EUCH Lehrer, die ihr so engagiert und liebevoll UNSERE Kinder in den letzten Wochen begleitet habt!

Nehmt euch die Dankbarkeit und Wertschätzung der Menschen mit. Alles andere lasst durch beide Ohren durchziehen ;)

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krisbab
29
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Teil 2: Wut-Mamas* wütend, weil sie ihre Kinder nicht zu Eigenverantwortung erzogen haben

Und nach all der Arbeit, dem Hinterherrennen und der Belastung, nachdem wir 2 Monate lang dauererreichbar sein mussten, teilweise Nachrichten und Anrufe mit Fragen zu Aufgaben um 1 Uhr morgens bekommen haben, sind mal wieder die Lehrer*innen die schwarzen Schafe Österreichs... und die nächsten 1 1/2 Monate wartet dann die Doppelbelastung, nämlich mit den Kinder IN der Schule & denen, die bis zum Sommer zuhause bleiben und weiter mit Aufgaben versorgt werden. irgendwann reichts dann! Wenn man sich dazu entscheidet, Kinder zu haben, sollte man sich auch um sie kümmern & nicht erwarten, dass der Staat oder wer auch immer einem all die Arbeit abnimmt! Und ja, die Pandemie hat alle Menschen in allen Lebensbereichen, Altersgruppen & Branchen schwer getroffen... es sind nicht die Lehrer*innen daran schuld! Zu ein bisschen Eigenverantwortung & Pflichtbewusstsein sollte man seine Kinder dann doch selbst erziehen & nicht erwarten, dass das jemand anderer übernimmt ... und wenn man das nicht schafft, dann hat man eben den Salat, dass man zuhause selber Lehrer*in spielen muss.. so sehen die Leute zumindest mal, wie es den Lehrer*innen in der Schule mit ihrem Kind geht! Wut-Mamas? es sollten weder die Lehrer*innen noch die Eltern den Kindern hinterherrennen müssen, damit diese ihre Aufgaben machen - sie sollten so zur Eigenverantwortung erzogen sein, dass sie sich selber selbstständig darum kümmern - und zumindest meine Schüler*innen können sich bei Fragen immer bei mir melden.

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Manuela1981
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Achtung Schulpflicht

Wir haben immer noch eine Schulpflicht, was heißt, dass unsere Kinder von Professionisten gelehrt werden. Ich bin als berufstätige Mutter dafür nicht verantwortlich zu machen.

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DIBO
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?

Dann setze keine Kinder in die Welt, wenn du damit nicht fertig wirst.

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100Hallo
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freie Meinung

Und wer bezahlt dann Ihre Pension?

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EhEgal
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genau

man schubst das kind in die Schule rein und nach 9-12 Jahren kommts fertig ausgebildet dort raus. Kinderlehrfabrik ohne irgendeine Verantwortung für die Eltern... na und ob man als Elternteil mitverantwortlich ist. Diese Aussage ist mehr als erschreckend.

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jojo81
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Bildungspartnerschaft

...nennt man das in der Elementarpädagogik.

Und ja man ist auch als berufstätiger Elternteil für sein schulpflichtiges Kind mitverantwortlich!!

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krisbab
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Teil 1: Wut-Mamas* wütend, weil sie ihre Kinder nicht zu Eigenverantwortung erzogen haben

man kann es offensichtlich wirklich keinem recht machen! erst Mal ein Lob an die Eltern, die zuhause zum Teil neben der eigenen Arbeit im Homeoffice auch noch ihre Kinder beim Lernen unterstützen und einige unter ihnen vermutlich auch noch Kleinkinder zu betreuen haben, chapeau! auch, wenn das eigentlich nicht notwendig sein sollte...
die Lehrer*innen haben auch nicht Schuld an der Pandemie! Wenn wir den Kindern zu wenig schicken, sind wir mal wieder die faule Lehrerschaft, die eh nur Ferien macht.. und wenn wir Aufgaben schicken, passt es auch nicht! Wenn man Kinder & Eltern nicht erreicht (und nicht, weil man es nicht über 100 Wege, Sms, Whatsapp, Email, Post,... versucht hat) sind wir schuld und nicht die Eltern, die nicht abheben, wenn man 1000 Mal anruft (für mehr als 50% der Eltern bin ich übrigens der Morgenwecker, wenn ich nach 12 Uhr Mittags meine Klasse durchtelefonieren möchte!!) Jetzt bekommen die Familien eh schon gratis Laptops zur Verfügung gestellt, damit auch die Kinder gut arbeiten können, die zuvor keine erforderlichen Endgeräte zur Verfügung hatten & dann schafft man es trotzdem nicht, sich mit seinem Kind 10 Minuten hinzusetzen und eine Emailadresse einzurichten? oder eine von den zig Plattformen, die wir eingerichtet und zur Auswahl gestellt haben?

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erstdenkendannsprechen
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als elternteil bekomme ich nach dem lesen hier ein bisschen einen grant auf die "wut-mutter"

warum?
die familie ist meine familie, die entscheidung von uns zweien, kinder zu haben. und die gesellschaft tut viel für unsere kinder: wir bekommen/bekamen kindergeld, kinderbeihilfe, ein jahr gratis-kindergarten, die schule kostet uns nichts außer den materialien - und das bis zur matura. natürlich "kriegt" die gesellschaft etwas zurück.
nun haben wir die situation, dass alles grad so läuft, wie niemand es planen konnte. und eigentlich bemühen sich alle - aber es geht halt nicht so, wie wir es uns wünschen oder wie sich die mutter im artikel das wünscht.
die kinder, die nicht unterricht haben, werden "nur" beaufsichtigt? - ja, das ist ja gut, dass jemand die kinder beaufsichtigt? was will sie? individuelle förderung? durch wen? an der schule meiner kinder sind die lehrer im unterricht. da muss wer herkommen.
nach der langen zeit der bewegungslosigkeit? was haben sie mit ihren kindern gemacht? wir waren beinahe täglich draußen und haben uns bewegt. haben die eltern da keine verantwortung?
angst vor der willkür der lehrer? nicht bei mir, nicht in meinem umfeld oder den eltern anderer kinder in den klassen meiner kinder (VS, AHS Unterstufe)
wenn es nicht anders geht, muss halt die aufsicht für die kinder in anspruch genommen werden. die immer an den gleichen tagen geht an manchen schulen, an manchen nicht. manche wollen die kinder an getrennten tagen in der schule haben (weil dann nur 1 kind daheim ist statt 2). bei 150 eltern an der schule wird das halt schwierig.

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workinggirlie
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Danke!

Sie haben mir mit Ihrem tollen Kommentar erspart, hier selbst ein Posting abzugeben - dem ist nichts hinzuzufügen.

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07ran
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Ja, im Bereich Bildung hat die Regierung gepatzt

Aber leider ist es zu spät für...

4,5 Wochen Ferien vorziehen + 1,5 Wochen Osterferien = kein Unterricht bis Anfang Mai d. h. Ferien für alle... Die Situation war eh schon schwierig genug.

Wenn notwendig, noch digitaler Unterricht bis Ende Mai bzw. nach Pfingsten = hier sprechen wir von nur 18 Unterrichtstagen. SchülerInnen, LehrerInnen und vor allem nicht computerfitte Eltern hätten sich vorbereiten können.

Ab 3. Juni - wenn die Zahlen halten - normaler Unterricht für alle. Gestaffelt Schulschluss ab 25. Juli bzw. 31. Juli.
9 Wochen Ferien werden heuer für den Urlaub eh nicht gebraucht.

Außerdem mussten viele Elternteile Urlaubstage verbrauchen. Wer beaufsichtigt die Kinder, wenn die Eltern keinen Urlaub bekommen und die Großeltern nicht sollen?

Bald folgen auch wieder Herbstferien, Weihnachtsferien, Semesterferien, Osterferien.

Eine Mutter, Großmutter und Urgroßmutter von systemerhaltenden Töchtern und Schwiegersöhnen, Gott sei Dank computerfit für die Hilfestellung aus der Distanz.

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erstdenkendannsprechen
4
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Schöne Theorie.

Was, wenn die Zahlen nicht halten?
Was, wenn ein Covid-Fall an der Schule auftritt (und das wird bei größeren Schulen über kurz oder lang der Fall sein) - dann steht der ganze Betrieb wieder.
Unterricht im Sommer, wenn die Tage lang, die Nächte kurz, die Hitze groß?
Da ist es wohl besser, man baut das Distance-Learning so aus, dass sofort im Fall des Falles immer wieder "umgeschalten" werden kann.

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derhannes
10
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Besser weniger und mehr Freude

Ich frage mich, wieso muss alles weiter nach Plan laufen, wenn grad alles planlos ist? Etwas weniger Druck durch zu viel Lernstoff (die Wochenpläne meines Sohnes in der Volksschule enthalten weitaus mehr Inhalte, als er sonst in einer Schulwoche gelernt hat - warum?), etwas mehr Kreativität (machmal gibt es im Alltag mehr und intensiver zu lernen, als auf dem Lehrplan steht), und etwas mehr Gelassenheit (weil alles eh grad sehr angespannt und aufgeregt ist) täte allen Beteiligten gut.
Dann könnte man stattdessen über echte Schulreformen für die Zukunft nachdenken - nicht nur neue Schulgebäude bauen, sondern auch neue Schulkonzepte, die wissenschaftliche Erkenntnisse in Pädagogik, Hinforschung und Lernforschung berücksichtigen.

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erstdenkendannsprechen
12
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Die Wochenpläne enthalten nicht wesentlich mehr Inhalte.

Sie kriegen es nur jetzt mit.
Was dachten Sie, macht Ihr Sohn in der Schule den ganzen Vormittag?
Nur kann jetzt das, was sonst teilweise gemeinsam erarbeitet wurde, nur in Form von Blättern erarbeitet werden - und Sie sehen halt die Blätter.

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jojo81
2
81
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Lernen im Alltag

Da gebe ich Ihnen recht. In den vergangenen Wochen wäre viel Zeit gewesen, um sich intensiv mit dem "Alltagslernen" auseinanderzusetzen. Spaziergänge im Wald, Kräuter sammeln, Kochen, gemeinsames Mittagessen (und die dazugehörigen Regeln bei Tisch), Arbeiten in Haus/Wohnung/Garten...

Verknüpft mit dem positiven Gefühl der Familie, der Geborgenheit, der Gemeinsamkeit etc. wäre auch ein großer Lerneffekt spürbar gewesen.

Die Arbeitspläne der Schule waren auch bei uns sehr intensiv, dass die Tage mit Aufgaben und Lernen gut gefüllt waren.

Nur, hätten die Lehrer das anders gemacht, würde es wieder heißen, sie bekämen fürs "Nichtstun" bezahlt ;)

Es recht zu machen jedermann...

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goje
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kochen, backen und garteln

das hab ich meinen kindern statt muttertagsherzerl das 10. auch näher gebracht und sie mochten es sehr gern. das ganze teilweise digital verarbeitet,
quasi doppelter lerneffekt. in summe hat sich unser familienleben sehr verbessert, weil intensiver. ich hab auch kritikpunkte. an politik, an der schule, wobei ich die lehrer*innen nicht zum feindbild nr. 1 erklärt habe.

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Stubaital
7
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Wut Mama

Als nächsten erwarten wir den Wut Papa, dann kommt die Wut Oma und zum Schluss der Wut Opa.
Ich hoffe nur eines , dass es zu keinem neuen Ausbruch kommt.
Wer wütet dann ?

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Ifrogmi
9
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naja ...

wie konnten früher menschen im frontalunterricht ohne computer nur so weit kommen, dass sie schiffsschrauben, raumfahrzeuge, computer erfinden konnten ?
wie können studenten aus hungerländern nur mit bleistift und papier bewaffnet sich die grundlagen für internationale karrieren aneignen?
wieso können immer weniger schüler heutzutage rechtschreiben, kopfrechnen, sich ein gedicht merken oder womöglich gar den inhalt eines textes erfassen?
wieso konnte die schiefertafel-kreide-generation elendslange balladen lernen und sich bis ins hohe alter merken, ebenso formeln und allgemeinwissen, wenn die heutigen kinderlein mit einer hausübung, die den lernstoff der besuchten schulstunde wiederholen und festigen soll, bereits überfordert sind?
fragen über fragen.
aus lebenserfahrung kann ich sagen, dass die "wutmütter" meist mütter sind, die ihre kinder überschätzen / überfordern und weil die nobelpreis-prinzen und -prinzessinen nicht dort oben, im zenith brillieren, muss natürlich das aussenstehende umfeld schuld sein.
zu den fehlern und schlechten lehrern des schulsystems, die auch ich am eigenen leib heftiger als so mancher andere erfahren habe, kann ich nur sagen: einen tatsächlich begabten schüler kann kein noch so schlechter lehrer bremsen.
das untere mittelmass versäumt etwas. die ganz schwachen wissen in der regel schon aus ihrem umfeld wie man sich durchschlägt.

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derhannes
26
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Frontalunterricht

Erlauben Sie mir noch einen Hinweis: Die genialsten Köpfe von früher haben sich im Frontalunterricht meist tierisch gelangweilt und waren ziemlich schlechte Schüler - Sie kennen sicher die Geschichte von Albert Einstein ... Da könnte das Schulwesen mittlerweile einiges besser machen.

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marcneum
1
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Einstein??

Sie sitzen da glaube ich einem großen Irrtum auf! Albert Einstein war kein (ziemlich) schlechter Schüler! In der Schweiz waren “6er“ die Bestnoten. Da sein Zeugnis beinahe nur aus 5ern und 6ern bestand, war er also ein ausgezeichneter Schüler....

Und seine Langeweile kam nicht (nur) vom Frontalunrerricht, sondern war seiner Unterforderung geschuldet!

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