Bitte warten - Ihr Zugang wird eingerichtet.

Kritik an Aktion wächstEingeflogener Erntehelfer war mit Corona infiziert

Am Mittwoch sind 141 für die Arbeit auf Feldern in Kärnten und Tirol gedachte Erntehelfer aus Rumänien gelandet. Einer von ihnen ist an Covid-19 erkrankt.

© Stefan Merkle - Fotolia
 

Einer der für Betriebe in Kärnten und Tirol gedachten eingeflogenen Erntehelfer - wir haben berichtet - ist bei seiner Ankunft am Flughafen Innsbruck positiv auf das Coronavirus getestet worden. 19 weitere Arbeiter, die als enge Kontaktpersonen definiert wurden, befinden sich nun unter Quarantäne, teilte das Land Tirol mit.

Kommentare (39)

Kommentieren
freeman666
1
8
Lesenswert?

Man tut sich bei allem Wohlwollen schwer,

die Tiroler in der Coronakrise zu loben.

schuwo
3
1
Lesenswert?

Sorry

Bist a Wiener?

calcit
0
3
Lesenswert?

Glauben sie das mit den Erntehelfer beschränkt sich...

...nur auf Tirol? Ist doch in der Steiermark, Niederösterreich, etc... das gleiche. Und in Bezug auf Tourismus sollte wir Steirer, Schlagwort Schladming, auch sehr vorsichtig sein...

user10335
5
26
Lesenswert?

Erntehelfer leisten Schwerstarbeit!

Man muss körperlich schon sehr fit sein, um beispielsweise in stark gebückter Haltung 8 Stunden lang Spargel oder Radieschen zu ernten! Die meisten arbeitslosen Österreicher dürften das wohl kaum aushalten. Und dann noch der Verdienst laut Kollektivvertrag: Brutto nur € 7,52 pro Stunde.

schuwo
0
4
Lesenswert?

Erntehelfer

Das mit der Schwerstarbeit hast Recht. Und du hast auch Recht das die meisten arbeitslosen Österreicher das nicht aushalten. Dafür gibt's aber 2 Gründe. Der erste weil sie es nicht aushalten und der 2. Grund ist weil viele sich das nicht antun weil sie ja sowieso das Geld von der Gemeinschaft bekommen.

Lodengrün
6
39
Lesenswert?

Ich habe

Slowenen im Zug getroffen die ins Kühtai als Zimmermädchen in die Wintersaison gingen. Ich habe gefragt was sie so verdienen. Darauf genierte ich mich Österreicher zu sein. Sie aber waren froh denn das war um Ecken mehr als daheim. Ähnlich wird es sich bei den Rumänen verhalten. Da fragen unsere Bauern keinen Einheimischen für dieses Slave Money zu arbeiten. Nun hat man die Billigvariante gewählt denn bei der Enge des Fliegers hätte man die ganze Mannschaft in Quarantäne schicken müssen.

SoundofThunder
1
15
Lesenswert?

Rumänien 2018

Lag der Durchschnittsverdienst bei ungefähr 572€ Netto.

X22
0
6
Lesenswert?

Der Durchschnittsverdienst anders betrachtet

Laut Eurostat (Statistische Amt der Europäischen Union) für 2018

liegt das Medianeinkommen in Rumänien bei 3284 sprich 274€ pro Monat, für Österreich liegt es bei 25176 sprich €2098. (auf 12 Monate gerechnet)
Dazu gibt es jedoch verschieden Auslegungsparameter, da können Werte auch ein wenig differieren.

Interessant ist auch, wenn man das Medianeinkommen als 100% nimmt, fallen in Ö in den Bereich von 80-150% des Medianeinkommens 52% aller Bewohner, in R nur 39%, nach oben, also mehr als 150% haben in Ö 17% und R 23%, die die weniger als 80% haben in Ö 31% und R 38%.

Würde man die EU als ein Land betrachten, lägen gerade mal 3% der R im mittleren Einkommensbereich, also 97% im untersten Verdienstbereich, in Ö genau umgekehrt, wir lägen mit 88% der Bevölkerung in der Mitte oder darüber.

Man kann schon sagen, neue Sklavenarbeit, auch wenn diese Menschen hier viel mehr verdienen als in R, sie haben jedoch auch die gleichen Lebenserhaltungskosten, wenn sie hier sind und nebenbei noch die Kosten für die Lebenserhaltung der Familie in R.

Balrog206
8
3
Lesenswert?

Und

Was verdient Sie bei Vollzeit ?

altbayer
1
9
Lesenswert?

Altenpfleger aus Rumänien

Wieso sollte es bei den eingeflogenen / einzufliegenden Altenpfleger aus Rumänien anders sein?

Nur diese Aktion wurde hier bejubelt !!!

X22
2
2
Lesenswert?

Ist es eine ÖVP Propaganda?

isogs
3
18
Lesenswert?

Tiroler

Bist a Tiroler bist a Mensch........eh scho wissen!

andy379
11
34
Lesenswert?

Schon wieder die Tiroler und ihre Geldgier!!!

Unfassbar...

gb355
1
3
Lesenswert?

na ja..

das ist in allen Ländern gleich, egal aus welchem
östlichen Nachbarsland das Personal kommt!

andrea1901
23
47
Lesenswert?

Es sind

doch genug "Schutzbedürftige" im Land, weshalb werden die nicht als Erntehelfer herangezogen, weshalb müssen deswegen Leute aus dem Ausland eingeflogen werden, wer bezahlt diese Flüge???

gb355
0
12
Lesenswert?

na ja...

unsrige tun dies nicht, denn sie sind ja "überqualifiziert. Möche nicht wissen, wie viele
chronisch Arbeitslose die Zahl der Arbeitslosigkeit auf Grund der Krise aufstocken...

SoundofThunder
4
15
Lesenswert?

Die Schutzbedürftigen würden eh arbeiten.

Daran liegt es nicht. Dürfen aber nicht um Lohndumping zu verhindern.

Giuseppe08
55
10
Lesenswert?

Ausbeuter?

Du bist also für Kinderarbeit, geht's noch?
Zuerst nachdenken dann posten

andrea1901
6
39
Lesenswert?

Giuseppe

Ich sprach von Schutzbedürftigen nicht von Kindern.

X22
0
3
Lesenswert?

Wenn man von Arbeiten spricht, weiß man was Schutzbedürftigte sind, sie wissen es anscheinend nicht

Personengruppen die bei der Arbeit Schutz genießen, sind
werdende Mütter
Behinderte
Jugendliche

Also von wen sprechen sie, sprechen sie von Asylberechtigten, von Asylwerbern, dann sagens es auch und nicht
"Es sind doch genug "Schutzbedürftige" im Land,..",
für wie blöd haltens den die Leute, man kann es aus ihren Worten herauslesen, welche rassistische Einstellung sie haben und was sie mit ihrem Kommentar bewirken wollen.
Und ja die Frage stellt sich ja, nur solte man sie nicht mit diesem bewussten "Unterton" stellen

Giuseppe08
36
11
Lesenswert?

Also

bist Rassist

Pauritschmichaela
4
68
Lesenswert?

Erntehelfer

Ich habe mich bei der App der Kleinen Zeitung, für Erntehelfer, angemeldet. So wie einige andere, wurde auch ich nie angefragt. Meine Intention war es die heimischen Landwirte zu unterstützen, aber anscheinend stimmt mit meiner österreichischen Nationalität etwas nicht.

lordphoenix
0
7
Lesenswert?

Kenntnisse in Arbeitsrecht

Naja, österreichische Arbeitskräfte kennen sich ( zum Glück) großteils mit den einfachsten Arbeitsrechten aus und würden die unmenschlichen, ausbeuterischen Arbeitsbedingungen sowie den Hungerlohn und die Arbeitszeiten , sowie die oft schäbigen Quartiere, in denen sich mehrere wildfremde Leute das Zimmer ( und die Sanitäranlagen teilen müssen) die manche Landwirte ihren bisherigen Erntehelfer zumuten , nicht tolerieren und zur Anzeige bringen! Da gab es schon Berichte von Erntehelfer, die 60-80 Stunden in der Woche arbeiten mussten - ohne Mittagspause oder die für ihre schäbige Unterbringung im Mehrbettzimmer beim Bauern 200€ von ihrem Hungerlohn zahlen ( und vermutlich auch die Verpflegung extra) ; es gab Berichte, in denen Erntehelfer erzählten, dass sie bei Gewitter aufs Feld zum Arbeiten getrieben wurden und die für am Feld übersehenes Gemüse eine pönale ( und zwar jeder) abgezogen bekamen! Nur wissen die ausländischen Erntehelfer über Arbeitsrecht nicht bescheid und können deswegen leicht ausgebeutet werden. Auch wenn ein paar Leute bescheid wissen, mucken sie nicht auf, weil sie trotz des hungerlohnes in ein paar Monaten mehr verdienen, als ein Akademiker in einem Jahr!

Giuseppe08
13
56
Lesenswert?

Nationalität ok

Deine Nationalität ist schon ok. Nicht in Ordnung ist nur die Haltung der Landwirte. Einerseits wollen diese, dass wir nur heimische Lebensmittel direkt vom Bauern kaufen, andererseits pfeifen die auf heimische Arbeitskräfte. In der Krise sollten auch diese Bauern vom hohen Ross runter kommen und mit den Konsumenten zusammen stehen. Anderenfalls kann es passieren dass der heimische Konsument auf deren Produkte pfeifen wird. Dann können sich die Bauern die Konsumenten auch im Ausland suchen.

Hazel15
15
17
Lesenswert?

Heimische Arbeitskräfte

Wenn es die nur gäbe, wir reden von ARBEITSKRÄFTE, die bereit sind auch körperliche harte Arbeit zu leisten!! Landwirtschaft ist keine Büroarbeit. Und solange der heimische Konsument nicht bereit ist, um einiges mehr auszugeben, so das auch ordentliche Löhne bezahlt werden können. Man kauft lieber Gemüse und Obst aus China oder Almeria (wo Menschen um Hungerlöhne und ohne Schutzausrüstung mit Pestiziden arbeiten) . Da ist es besser man sperrt als Bauer zu und versorgt nur noch sich selber. Aber es ist nur eine Frage der Zeit, bis so manche Obst und Gemüseregale im Supermarkt leer sein werden, wenn Großlieferanten aus China und Spanien nicht mehr liefern.....

SagServus
1
27
Lesenswert?

Wenn es die nur gäbe, wir reden von ARBEITSKRÄFTE, die bereit sind auch körperliche harte Arbeit zu leisten!!

Es gab über die Erntehelferplattform genügend Freiwillige die sich bereit erklärt haben den Bauern zu helfen.

Es sind die Bauern die diese Hilfe ausschlagen mit der Begründung, dass diese Freiwilligen nicht zu gebrauchen sind weil sie erstens die Arbeit nicht gewohnt sind und zweitens erst eingeschult werden müssen und somit nicht den gleichen Output haben wie eingeschulte Erntehelfer.

Man muss sich das also auf der Zunge zergehen lassen. Die Bauern jammern, dass sie statt 100% Ernteausfall und somit 100% Verlust in einer Krisensituation durch freiwillige Helfer noch immer 25% Ausfall haben (während andere im Handel nicht mal auf Freiwillige zurückgreifen können und mit den Verlusten leben müssen). Und die ÖVP hat offensichtlich nichts anderes zu tun als diesem jammern statt zu geben und aus Rumänien die gewünschten Helfer einzufliegen.

Wenn das ein trotziges Kind wäre würde jeder sagen, dann bekommst halt nichts.

 
Kommentare 1-26 von 39