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Seelsorgerin im Interview "Das Sterben passt nicht in unsere Fun-Gesellschaft"

Christine Görtschacher ist an der Seite von Sterbenden und von Angehörigen, wenn es ums Abschiednehmen, um Verabschiedungen, um Rituale und um Trauerarbeit geht.

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Bei der Gräbersegnung: Christine Görtschacher im liturgischen Kleid
Bei der Gräbersegnung: Christine Görtschacher im liturgischen Kleid © Helge Bauer
 

Sie sagen, Sie sind mit den letzten Dingen des Lebens beschäftigt. Was ist darunter zu verstehen?
CHRISTINE GÖRTSCHACHER: Wenn es langsam auf den Tod zugeht, versuche ich in meiner ehrenamtlichen Arbeit in der Krankenhausseelsorge – wie andere Leute auch – diese Menschen zu begleiten. Von Bestattungsinstituten, bei denen die Liste mit den über zehn Trauerrednern aufliegt, werde ich wegen Betstunden vor dem Begräbnis, Verabschiedungsfeiern oder Urnenbeisetzungen kontaktiert. Es gäbe noch viele Interessierte, doch im Gegensatz zu anderen Diözesen gibt es in Kärnten die Ausbildung für BegräbnisleiterInnen leider noch nicht.

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Danke für Ihr Verständnis.

GordonKelz
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AN ALLE....

...ihr könnt euch nur dagegen wehren, solange ihr am Leben seid. Am Sterbebett ist es zu spät. Diese Bevormundung ist unerhört und unerträglich, solange Verwandte da sind, lassen sie die Menschen in Ruhe, diesen intimen Zustand ohne Störung von wem immer, teilen.
Gordon Kelz

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GordonKelz
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DAS STERBEN PASST SEHR WOHL.....

....in unsere Gesellschaft. Es ist von Anfang der Gesellschaft immer da gewesen und wird immer da sein! Der Tod sagen sie selbst ist so individuell wie die Menschen, dann lassen sie die Menschen in Ruhe ohne Einmischung in Ruhe damit umgehen. Sie selbst wissen es , das sie weder dem Sterbenden noch den Hinterbliebenen auch nur irgendwas abnehmen können, außer sie werden extra darum gebeten. Diese Aufdringlichkeit ist unangenehm und pietätlos. Das Sterben ist eine intime Familienangelegenheit und geht auch sie nichts an. Einfach ungebeten die Tür des Sterbezimmers im Krankenhaus zu öffnen und fragen ob sie ein Gebet sprechen dürfen bringt viele Menschen unangebracht in Verlegenheit. Ihr alle sollt dies einstellen!
Sollte sie jemand tatsächlich brauchen wird man sie zeitgerecht verständigen.
Gordon Kelz

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