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Aufarbeitung von SturmschädenFür zehn Euro Stundenlohn riskieren Forstarbeiter ihr Leben

Am 12. September verunglückten in Großkirchheim zwei rumänische Forstarbeiter tödlich. Einblicke in einen unterbezahlten Knochenjob unter Lebensgefahr – mit Zwölf-Stunden-Schichten und Zeitdruck der Firmen.

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Unter Einsatz ihres Lebens arbeiten Rumänen das Schadholz auf
Unter Einsatz ihres Lebens arbeiten Rumänen das Schadholz auf © EXPA/Johann Groder
 

So weit das Auge reicht liegen sie am Boden. Lärchen, die jahrzehntelang kerzengerade in den Himmel wuchsen, Fichten mit 100 Zentimetern Durchmesser. Umgestoßen oder abgeknickt wie Zündhölzer vom Sturm, der über Großkirchheim tobte. Nicht kürzlich, sondern am 29. Oktober des Vorjahres. 100.000 Festmeter fegte „Vaia“ hinweg, zwei Drittel sind aufgearbeitet.

Kommentare (6)

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wahrheitverpflichtet
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und alle wissen es!

Moderne Sklaventum federführend in schwarzer Hand Landwirtschaftskammer Wirtschaftskammern die einen zuständig für die landwirtschafts die meisten eh rechts nationalistisch geprägt Ausländer sollen ersaufen usw aber wenn man sie ausbeuten kann dann sind diese 2 Kammern in schwarzer Hand die ersten die einen nennt man selbst ständige Pflegekräfte die anderen Holzknechte natürlich auch selbständige da spart man sich dann die Lohnkosten ich meine da spielt aber die Gewehrschaft mit bei diesen Versklavung System den die schauen seit Jahren zu was hier abgeht na eh klar, und man weiß das den Arbeitskräften nicht mal der halbe lohn bleibt weil sie unter kriminellen Netzwerken ausgebeutet werden Österreich macht da mit na eh klar hat man ja Erfahrung so wie beim Wiederaufbau da versklavten wir auch die Jugoslawen türken polen usw
eh klar die Österreich können es gelernt ist gelernt und jetzt laufen sie alle den Messias nach den Haider abklatsch dann schreien wieder alle im Chor wir sahen nicht wir hörten nichts wir wussten nichts. ERKENNEN HANDELN ÄNDERN! ES GEHT UNS ALLE AN!

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pescador
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Forstarbeiter

Wo bleibt der Aufschrei der Genderwächterinnen? Es muss heißen: ForstarbeiterIn
Achso, dort findet man keine Frauen? Wo bleibt die Gleichberechtigung?

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joschi41
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Verwerfung

Wieder einmal musste etwas Schlimmes passieren, damit etwas geschieht. Die strapaziösen Arbeitsbedingungen und die skandalös geringe Bezahlung aufzuzeigen, war höchst an der Zeit. Im Wald braucht es die Bosnier, Türken und Rumänen und in den Haushalten die Pflegerinnen aus der Slowakei, Ungarn und Rumänien. Da wie dort - billig muss es sein!Verkehrte Welt!

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kreima
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Nicht nur im Wald ...

.... braucht es Bosnier, Türiken undRumänen ... das Problem haben wir mittlerweile in jeder Branche!
Unser österreichischen Mitbewohner wollen scheinbar nicht mehr in normalen Berufen arbeiten. Das hat mit der Bezahlung nichts zu tun!
Tragisch was da passiert ist, aber da in diesem Fall geht es auch um Eigenverantwortung - mit dem Seilzug (Seilbahn) sollten Personen NICHT mitfahren!

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joschi41
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Normal

Ich bin mir unklar, was als normaler Beruf gilt. Sowohl die 24-Std.-Pflege wie auch die Arbeit im Wald sind überaus fordernde Tätigkeiten, für die nicht jedermann/frau geeignet ist und die noch dazu schwer unterbezahlt werden. Wie immer: Den Letzten beißen die Hunde. Ist der Holzpreis im Keller spürt das der Waldbauer aber ganz besonders der Forstarbeiter. Für den bleiben dann € 10/Skandal-Stundenlohn über.

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crawler
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Und Joschi glaubt

dass das sonst nicht passiert wäre? Wenn sich jemand von einem Seilzug hinaufziehen lässt, macht er das aus anderen Gründen. Genauso wie einige andere auch. Lieber schlecht gefahren als gut gegangen. So schrecklich das Unglück auch ist.

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