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Europäischer HaftbefehlMutmaßlicher Großbetrüger in Villach festgenommen

Deutschem, der in Villach lebt, wird in Italien Kridabetrug vorgeworfen. Es geht um einen mutmaßlichen Schaden von rund 200 Millionen Euro. 61-Jähriger soll ausgeliefert werden.

Der Deutsche wartet in der Justizanstalt Klagenfurt auf seine Auslieferung nach Italien © KLZ/Weichselbraun
 

Fahndungserfolg für die Kärntner Polizei: Ermittler des Landeskriminalamtes und Beamte der Einsatzgruppe zur Bekämpfung der Straßenkriminalität (EGS) konnten einen 61 Jahre alten Deutschen festnehmen, der mit einem europäischen Haftbefehl gesucht worden ist.

Der Zugriff erfolgte am Donnerstag gegen 12.35 Uhr mitten in der Stadt Villach. Der 61-Jährige hat seinen Wohnsitz seit einigen Jahren in der Draustadt. Ausgestellt war der Haftbefehl von einem italienischen Gericht, angeblich in der norditalienischen Stadt Mantua.

Vermögensdelikte

Die italienischen Behörden werfen dem deutschen Staatsbürger – für ihn gilt die Unschuldsvermutung – mehrere schwere Vermögensdelikte vor. Dem Vernehmen nach soll es sich um betrügerische Krida handeln, mit einer enormen angenommenen Schadenssumme: Insider sprechen von rund 200 Millionen Euro.

Der 61-Jährige wurde in die Justizanstalt Klagenfurt gebracht. Dort entscheidet ein Richter über die Auslieferung nach Italien. Ansonsten haben Österreichs Behörden mit dem Fall wenig zu tun. Außer der Mann steht im Verdacht auch bei uns Straftaten begangen zu haben. Dann kann es einen Ermittlungsauftrag aus Italien geben.

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