Es beginnt alles ganz harmlos. Ein unbedachter Klick in den Sozialen Medien und schon glaubt man, direkt in Kontakt mit einem Schlagerstar zu sein. Laufend werden Nachrichten ausgetauscht, täglich wird es vertrauter. Früher oder später landet man auf dem verschlüsselten Nachrichtendienst Telegram. „Ich hab immer schon für den Friedl Würcher geschwärmt und war ein Fan von den Nockis“, erzählt jene 76 Jahre alte Frau aus Deutschland über die Anfänge einer beinahe unglaublichen Betrugsgeschichte. Ein Unbekannter konnte die Frau nicht nur davon überzeugen, ihm Geld zu überweisen, sondern auch dazu, mit ihrem gesamten Besitz zur Privatadresse von Gottfried Würcher in Radenthein zu reisen. Mit der Hoffnung auf ein gemeinsames Leben.
„Wie ein Stich ins Herz“
Betrug mit falschem Gottfried Würcher: Jetzt erzählt das Opfer
Nockis-Fan aus Deutschland spricht über die erste Kontaktaufnahme, die Begegnung mit dem echten Friedl Würcher und neue Nachrichten des Betrügers.
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