Auf mehr als 100 Seiten hat eine ehemalige Bewohnerin eines SOS-Kinderdorfs in Kärnten ihre Erlebnisse niedergeschrieben. Diese gehen offenbar bereits in die Anfangsjahre der Einrichtung in Moosburg zurück. Als Kind kam die Frau laut ihren Erzählungen im Jahr 1960 dorthin und blieb bis zu ihrer Volljährigkeit. Ihre detaillierten Aufzeichnungen hat sie der Staatsanwaltschaft Klagenfurt geschickt. Es ist eine von vielen Anzeigen, die seit Bekanntwerden neuer Misshandlungs- und Gewaltvorwürfe vor einigen Wochen erstattet wurden.
Jahrzehntealte Fälle
Gewalt in SOS-Kinderdorf: Immer mehr neue Anzeigen und Dokumente
Mutmaßliche Misshandlungen beschäftigen weiter die Behörden. Land Kärnten will nächste Woche Änderungen präsentieren.
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