Es ist die Mutter eines suchtkranken Jugendlichen, die Ehefrau eines demenzkranken Mannes, es ist die schmerzvoll an Rheuma leidende Pensionistin oder das junge Ehepaar, dessen Kinderwunsch seit Jahren unerfüllt bleibt. Sie alle sind Mitglieder von Selbsthilfegruppen und erfahren dort wertvolle Unterstützung von Gleichgesinnten, die wissen, worüber die anderen sprechen - weil es ihnen ähnlich ergeht. Deshalb fällt es Betroffenen leichter, in dieser Runde ganz offen zu reden, oft leichter als in der eigenen Familie oder im engsten Freundeskreis. Der unmittelbare Austausch, Tipps (auch von beigezogenen Ärzten, Psychologen oder Therapeuten) für Alltagssituationen, Therapien, Medikamente oder die Erkenntnis, dass man mit dem Leid nicht alleine ist, können helfen, besser mit der Situation umzugehen.
Selbsthilfegruppen
„Ohne Gruppe hätte ich es nicht geschafft“
Ob Krankheit, Trauer, Sucht: Selbsthilfegruppen sind oft eine wichtige Stütze. Hier gibt es in schwierigen Situationen den persönlichen Austausch und Fachinformationen.
© Markus Traussnig