Am 24. April 1945 verübten Angehörige der 4. schweren Kompanie des SS-Polizeiregiments 13 ein Massaker an elf Angehörigen der kärntner-slowenischen Familien Sadovnik und Kogoj. Schauplatz des Verbrechens in der Endphase des Zweiten Weltkrieges in Kärnten war der Bergbauernhof von Luka und Ana Sadovnik bei Bad Eisenkappel. Immer wieder kamen dorthin Partisanen und Partisaninnen der Befreiungsfront des slowenischen Volkes, die gegen die NS-Herrschaft in Kärnten und im besetzten Slowenien kämpften, um sich zu verpflegen und zu rasten. Auch an diesem Tag waren in der Früh etwa 100 Partisanen auf den Hof gekommen. Sie verkochten mitgeführte Rinder.