Tragischer Nachmittag im Bezirk Krems in Niederösterreich am Freitag. Gleich drei Autofahrer kamen bei zwei separaten Unfällen ums Leben.
Auto in Krems in die Donau gestürzt
Direkt in der Stadt Krems ist ein Auto in die Donau gestürzt, der Lenker des Wagens ist ums Leben gekommen. Das Fahrzeug war zuvor im Rahmen einer groß angelegten Aktion gesucht worden, ehe es in den Abendstunden lokalisiert werden konnte. Zahlreiche Einsatzkräfte waren an Ort und Stelle.
Der Pkw, in dem sich der Lenker als einzige Person befunden hatte, dürfte um etwa 17.30 Uhr bei einem Kreisverkehr von der Straße abgekommen und in der Folge in den Fluss gefallen sein. Nachdem das Kfz entdeckt worden war, wurde der Mann tot geborgen, teilten Gernot Rohrhofer von der Freiwilligen Feuerwehr Krems sowie Klaus Stebal vom Landeskommando der APA. Das Auto wurde dann mit Hebekissen aus der Donau befördert.
Aufgeboten wurden 60 Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehren Krems und Mautern sowie mehrere Boote. An Ort und Stelle waren auch Polizei und Wasserrettung, die Schifffahrtsaufsicht, die Tauchgruppe Nord des Landesfeuerwehrverbandes sowie das Rote Kreuz und der Arbeiter-Samariterbund.
Verkehrsunfall mit zwei Toten und mehreren Verletzten
In Langenlois ereignete sich gegen 13.50 Uhr ein fataler Unfall. Zunächst waren zwei Pkw auf der B218 kollidiert, beide Lenker erlagen laut Polizei ihren Verletzungen. Ein weiteres Fahrzeug konnte in der Folge nicht mehr bremsen, wodurch es zu einer weiteren Kollision kam.
Exekutivangaben zufolge gab es eine schwer verletzte Person und drei Leichtverletzte. Laut ORF Niederösterreich dürfte auch ein Kind involviert gewesen sein. Hubschrauber wurden angefordert, das Rote Kreuz war mit einem Notarzt- und vier Rettungsfahrzeugen an Ort und Stelle.